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	<title>Einsteiger &#8211; Deutsches Klingonisch-Institut</title>
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		<title>Buchankündigung: Klingonisch auf Conventions</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 10:52:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der klingonischen Sprache erscheint ein neues Lehrbuch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10182" class="elementor elementor-10182" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>„Klingonisch auf Conventions“ ist ein neues Buch von Klingonischlehrer Lieven L. Litaer. Es soll am 1. Mai 2024 beim Egpyt Verlag erscheinen.</strong></p><h2>Ein neues Buch für Klingonisch-Fans</h2><p>Es gibt viele <a href="https://klingonisch.de/lernen/erste-schritte/">Herangehensweisen</a>, um Klingonisch zu lernen. Neben der Nutzung von praktischen Handy-Apps wie Duolingo und wenigen Computerspielen sind gedruckte <strong>Bücher, die man in der Hand halten kann,</strong> immer noch sehr beliebt. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der klingonischen Sprache im Jahr 2024 möchte ich euch hier nun mein neues Buch vorstellen.</p>								</div>
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						Jetzt schon vorbestellen!					</h2>
				
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						Klingonisch auf Conventions, ab 1. Mai 2024 erhältlich.					</div>
				
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						zur Bestellung					</a>
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									<h3>Inhalt und Aufbau</h3><p>Ganz anders als mein erstes Lehrbuch „<a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-fuer-einsteiger/">Klingonisch für Einsteiger</a>“ aus dem Jahre 2017 enthält dieses neue Lehrbuch nicht viel Theorie, sondern stützt sich auf den  Ansatz, die Grammatik am Beispiel zu erklären: Jedes Kapitel enthält einen kleinen Dialog. Anschließend wird jeder einzelne Satz aus dem Dialog grammatikalisch auseinander genommen und die Aussprache für jedes Wort daraus erklärt.</p><p>Dieses Buch enthält <strong>neun einzelne Kapitel</strong> (denn Klingonen lieben die Zahl 3 und vielfache davon), in denen eine kleine Geschichte erzählt wird. Dabei begleitet der Leser eine Figur auf einer Science-Fiction-Convention und begegnet dabei diversen Situationen, in denen man <strong>Klingonisch anwenden</strong> kann. Solche sind zum Beispiel Leute kennen lernen, ein Zimmer buchen oder etwas zu Essen bestellen.</p><p>Das Buch richtet sich grundsätzlich an Fortgeschrittene, ist aber <strong>auch für Anfänger</strong> ein praktischer Wegbegleiter zum Lernen und für den Besuch einer Convention.</p><h2>Getestet und akzeptiert</h2><p>Während des <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonisch-Symposiums</a> im Jahr 2023 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon einen kleinen Einblick in die Lektionen erhalten, welche Teil des Übungshefts des Kurses waren (<a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/uebungsheft-qephom-2023/">hier im Shop erhältlich</a>). Die Reaktionen waren <strong>durchweg positiv</strong>: Alle Befragten waren einstimmig überzeugt von dem Konzept, einzelne Sätze beispielhaft zu lernen und zu üben, anstatt zuerst große Mengen an Theorie durcharbeiten zu müssen.</p>								</div>
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									<h2>Zusammenfassung</h2><h3>Zum Klingonisch-Lernen</h3><p>Muss man sich dieses Buch zulegen? Ob Anfänger oder Profi, <strong>dieses Buch ist für jeden Fan</strong> sicherlich eine schöne Idee. Dadurch, dass die Lektionen nicht aufeinander aufbauen – so wie es in <em>„Klingonisch für Einsteiger“</em> der Fall ist – kann jeder quer einsteigen und das lesen, was gerade interessant ist. Jeder einzelne Satz wird analysiert und erklärt. Auch ohne sich mit der Sprache intensiv zu befassen, sind die begleitenden Illustrationen ein Augenschmaus, wodurch jede Besucherin und jeder Besucher einer Convention sicherlich viel Freude daran haben wird.</p><h3>Zum Sammeln</h3><p>Für Sammler und Klingonisten ist dieses Buch natürlich ein absolutes Muss. Dieses Werk ist sowohl nützlich, als auch optisch ansprechend, weswegen es in keinem Regal eines Klingonisten fehlen darf.</p><h2>Bestellmöglichkeiten</h2><p>Das Buch wird in jedem guten Buchhandel erhältlich sein, Links dazu werden hier ergänzt, sobald das Buch verfügbar ist. Als aktive Unterstützer dieses Werks bietet das <a href="https://klingonisch.de/ueber-das-dki/deutsches-klingonisch-institut/">Deutsche Klingonisch-Institut</a> das Buch schon jetzt <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-auf-conventions/">zur Vorbestellung</a> an.</p><table><tbody><tr><td><strong>ISBN</strong>:</td><td>978-3-9823968-2-8</td></tr></tbody></table>								</div>
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		<title>Peter Hase erscheint auf Klingonisch</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/peter-hase-erscheint-auf-klingonisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 07:31:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neues Buch erfreut die klingonische Sprachgemeinde. Die klingonische Übersetzung des Kinderbuchklassikers Peter Hase enthält zudem eine ganz besondere Neuheit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9294" class="elementor elementor-9294" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Das Deutsche Klingonisch-Institut hat sich mehrere Ziele gesetzt: Zum einen geht es um die Erforschung und dem Erhalt der Sprache, zum anderen arbeiten wir aber auch an der Verbreitung des Klingonischen. Daher freut es uns, dass wir in diesem Jahr einen weiteren Schritt in diese Richtung machen können.</strong></p><h2>Buchankündigung</h2><p>In Zusammenarbeit mit dem <a href="https://egpyt.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Egpyt Verlag</strong></a> hatten wir schon die Gelegenheit, die Klassiker wie <em>„Alice im Wunderland“</em> und <em>„Der kleine Prinz“</em> in der klingonisch-englischen Fassung herauszugeben, im vorigen Jahr erschien die überarbeitete Fassung von <strong>paq'batlh</strong> erstmals auf Deutsch. Diese Bücher sind alle im <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/">Webshop</a> erhältlich.</p><p>Es ist uns daher eine große Freude, ein neues Buch ankündigen zu dürfen: <em>„Die Geschichte von Peter Hase“</em> ist im Juli 2023 erschienen. Dieses weltbekannte Kinderbuch, das viele Folgegeschichten hat und man sogar verfilmt hat, wurde nun durch die Klingonistin <strong>Ester Lüken </strong>ins Klingonische übersetzt.</p>								</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Deckblatt von Peter Hase auf Klingonisch</figcaption>
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									<h2><span class="markedContent"><span dir="ltr" role="presentation">Wer ist Ester Lüken?</span></span></h2><p><span class="markedContent">Falls ihr noch nicht viel von Ester gehört habt, liegt es wohl daran, dass sie noch nicht lange „im Geschäft“ ist. Die gebürtige Schwedin lebt seit 2010 in Deutschland und befasst sich gerne mit Sprachen und Linguistik. Mit Klingonisch fing sie erst im Winter 2018 an, besuchte gleich darauf im November 2019 das <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonisch-Symposium in Saarbrücken</a>. In den folgenden Jahren war sie sehr aktiv auf dem klingonischen Discord-Kanal, lernte schnell dazu und hat Spaß daran, Kurzgeschichten ins Klingonische zu übersetzen. Im Jahr 2020 schrieb sie ein rein klingonisches Gedicht für das klingonische Magazin <em><strong>Qugh</strong></em>.<br /></span></p><h2>Besonderheiten dieses Buchs</h2><h3>Zweisprachiger Inhalt</h3><p>An sich ist <em>„Die Geschichte von Peter Hase“</em> nicht sehr umfangreich und schnell durchgelesen. Dennoch bietet diese Ausgabe ein besonderes Übungspotenzial. Da es sich hier um eine Kindergeschichte handelt, ist der Inhalt deutlich auf Kinder ausgerichtet, so dass nun auch die jüngsten Interessenten Klingonisch lernen können – z.B. falls man vor hätte, ein Kind zweisprachig Klingonisch zu erziehen. Außerdem ist das Buch – so wie es inzwischen Usus ist – <strong>zweisprachig</strong> aufgebaut, sodass man beim Lesen und Lernen gut die Inhalte vergleichen kann.</p><h3>Klingonische Buchstaben</h3><p>Eine große Besonderheit in dieser Ausgabe ist jedoch die Verwendung der <strong>klingonischen Schriftzeichen! </strong>Wem es nicht reichen sollte, Klingonisch an sich zu lesen, der kann sich der Herausforderung stellen, das komplette Buch in <a href="https://klingonisch.de/lernen/schreiben/">klingonischen Buchstaben</a> zu lesen, auch bekannt als <span class="klingon">pIqaD</span>. Diese wird zudem in zwei Varianten dargestellt: Zum einen die klassische Variante, wie sie 1990 vom KLI entworfen wurde, als auch eine handschriftliche Version, die durch den <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Klingonischlehrer Lieven L. Litaer</a> entworfen wurde. Da diese auf der Seite der Zeichnungen enthalten sind, kann man die latinisierte Version einfach komplett abdecken und ignorieren.</p>								</div>
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									<h2>Fazit</h2><h3>Zum Klingonisch-Lernen</h3><p>Muss man sich dieses Buch zulegen? Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Man kauft dieses Werk sicher nicht der Geschichte wegen, die an sich sehr kindlich geschrieben ist aber keine Bereicherung für einen unterhaltsamen Abend. Zum <strong>Klingonisch üben</strong> jedoch ist jedes Material sinnvoll, daher würde ich es als Klingonischlehrer definitiv empfehlen, alleine schon aufgrund des Mangels an einfacher Lektüre.</p><h3>Zum Sammeln</h3><p>Für Sammler ist dieses Buch natürlich ein absolutes Muss. Dabei ist es egal, ob man klingonische Lektüre sammelt, oder ein Fan von Peter Hase ist, oder beides. Diese Übersetzung ist eine einmalige und besondere Ausgabe, die in keinem Regal eines Klingonisten fehlen darf.</p><h2>Bestellmöglichkeiten</h2><p>Das Buch ist in jedem guten Buchhandel erhältlich und kann auch <a href="https://www.amazon.de/Die-Geschichte-Peter-Hase-Klingonisch/dp/3982396883/" target="_blank" rel="noopener">bei Amazon</a> und <a href="https://buchshop.bod.de/die-geschichte-von-peter-hase-auf-klingonisch-beatrix-potter-9783982396880" target="_blank" rel="noopener">via BoD</a> bestellt werden. Als aktive Unterstützer dieses Werks bieten wir es natürlich <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/die-geschichte-von-peter-hase-auf-klingonisch/">hier in unserem Webshop</a> an.</p><h2>In der Presse:</h2><p>Auch die <strong>BILD berichtete</strong> schon über das neue Buch:<br />Jetzt lesen: <a href="https://www.bild.de/regional/saarland/saarland-news/kinderbuchklassiker-auch-peter-hase-spricht-jetzt-klingonisch-83769750.bild.html" target="_blank" rel="noopener">Auch „Peter Hase“ spricht jetzt Klingonisch</a></p><p>Für Presseberichte bietet der <em>Egpyt Verlag</em> eine eigene Seite mit Infos und download-Materialien:<br />Jetzt lesen: <a href="https://egpyt.de/books/peter-hase-auf-klingonisch/" target="_blank" rel="noopener">Die Geschichte von Peter Hase auf Klingonisch</a></p>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><strong>Weiterführende Informationen <br />zu diesem Thema gibt es <br /></strong><strong>im Klingonisch-Wiki:</strong></p>								</div>
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		<title>Die Sache mit den Großbuchstaben</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2021 10:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein klingonischer Text sieht immer etwas ungewöhnlich aus, da es scheinbar willkürliche Groß- und Kleinschreibung gibt. Da steckt aber ein System dahinter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6467" class="elementor elementor-6467" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Großbuchstaben kennen wir alle, jedenfalls so lange es sich um das lateinische Alphabet dreht (Die meisten anderen Schriftsysteme verwenden dies nicht, aber das ist ein anderes Thema).</p><p>In vielen Sprachen führt es häufig zu Diskussionen, wann man etwas groß schreibt und wann nicht, wie häufig bei Eigennamen, und vor allem im Deutschen bei Substantiven, was alle anderen Sprachen übrigens nicht machen. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Es bezieht sich immer nur auf den ersten Buchstaben eines Wortes!</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonisch ist anders</h3>				</div>
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									<p>Jeder, der mal einen klingonischen Text gesehen hat, wird es sicher wissen: im Klingonischen gibt es Großbuchstaben auch mitten im Wort. Das sieht für den Laien oft willkürlich aus, ist es aber nicht und hat ein System, was sogar sehr wichtig ist.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein pragmatischer Hintergrund</h3>				</div>
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									<p>Die Erklärung für dieses Phänomen ist so simpel wie es pragmatisch ist: Als der Erfinder der Sprache Marc Okrand im Jahre 1984 seine ersten Dialoge für <em>Star Trek III: Auf der Suche nach Mister Spock</em> schrieb, lange bevor <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/das-offizielle-woerterbuch/">Das offizielle Wörterbuch</a> erschien, hatte er schlichtweg keine anderen Mittel zur Verfügung als eine simple Schreibmaschine, um die Sprache abzubilden.</p><p>So konnte er also weder etwas in Fettschrift darstellen, noch irgendwelche Sonderzeichen verwenden. Um also jene Zeichen hervorzuheben, deren <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">Aussprache</a> deutlich anders ist, verwendete er einfach Großbuchstaben, die in einem Wort deutlich hervorragten. Zum Beispiel erkennt man so gleich, dass im Wort <span class="klingon">vIneH</span> <em>(ich will es)</em> dass das <span class="klingon">I</span> und das <span class="klingon">H</span> anders gesprochen werden – die anderen (fast) ganz normal.</p><p>Ursprünglich war diese Schreibweise ausschließlich für die Schauspieler gedacht. Bei der Veröffentlichung des Wörterbuchs wurde diese Schreibweise weiter verwendet, denn damals hatte wirklich niemand daran gedacht, welche Auswirkungen das haben würde, und dass diese Schreibweise überhaupt jemals außerhalb dieses Wörterbuchs verwendet würde.</p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="455" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6-1024x582.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6540" alt="script for ST6" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6-1024x582.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6-300x170.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6-768x436.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6-1536x873.jpg 1536w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6-600x341.jpg 600w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Script_ST6.jpg 1656w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Ausschnitt aus den klingonischen Notizen für Star Trek VI: Das Unentdeckte Land  (1991)<br> Die Bindestriche helfen den Schauspielern, die Silben zu erkennen.</figcaption>
										</figure>
									</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Grundregeln</h3>				</div>
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									<p>Im Grunde ist es einfacher als man denkt, wenn man dabei ein paar Grundaspekte und Regeln verinnerlicht:</p><ul><li>Als Hauptregel sollte man wissen, dass sich die Großschreibung niemals ändert, sondern immer gleich bleibt. Egal, ob Satzanfang oder Eigenname, es bleibt einfach immer gleich, ohne Ausnahme.</li><li>Eine kleine Abweichung gibt es trotzdem, obwohl auch diese konsequent ist: Der Laut <span class="klingon">gh</span> wird als eigenständiger Laut betrachtet. Daher gilt weiterhin, dass der Buchstabe <span class="klingon">H</span> immer groß geschrieben wird. Falls das h mal klein ist, dann nur in Kombination mit dem g von <span class="klingon">gh</span>. Auch wird das g niemals alleine stehen.</li><li>Es wird dringend davon abgeraten, in Großbuchstaben zu schreiben (TLHINGAN HOL DAJATLH'A') da dies schwer zu lesen ist, und zudem Probleme mit Q erzeugen kann. Dazu später mehr.</li><li>Auch wenn man in sogenannten Kapitälchen schreibt wird es schwer, das zu lesen, da es sehr ungewöhnlich wirkt: <span class="klingon" style="font-variant: small-caps; font-weight: bold;">DaHjaj tlhIngan Hol vIghoj vIneHbej</span></li></ul>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Probleme</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Unterscheiden zwischen I und l</h3>				</div>
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									<p>Bei der Verwendung einer modernen serifenlosen Schrift ist es nahezu unmöglich, das <span class="klingon">l</span> wie "Leipzig" von dem großen <span class="klingon">I</span> wie "Ingelheim" zu unterscheiden. Fortgeschrittene Sprechende kommen damit gut klar, aber Anfangende haben sicherlich Probleme mit Wörtern wie <span class="klingon">vIlInHoD</span>.</p><p>Hinzu kommt, dass wenn klingonische Sätze von Hand übertragen werden, man sehr leicht das I mit dem L verwechseln kann und damit unwissentlich einen falschen Text verbreitet, sobald man diesen Text in klingonische Zeichen umwandelt. Dies passierte unter anderen bei einem T-Shirt mit Sheldon Cooper, auf dem der Text <span class="klingon">bortaS bIr</span> geschrieben wurde als BORTAS BLR.</p>								</div>
				</div>
					</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="345" height="435" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Vergleich_Serifen_bei_Klingonisch.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-6535" alt="Vergleich von exten mit und ohne Serifen" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Vergleich_Serifen_bei_Klingonisch.jpg 345w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/Vergleich_Serifen_bei_Klingonisch-238x300.jpg 238w" sizes="(max-width: 345px) 100vw, 345px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Der Vergleich zeigt deutlich, wie hilfreich Serifen sein können.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Das kann auch den Profis passieren: In der ersten Ausgabe von <em>The Klingon Way</em> (dtsch. Titel „Die Ehre der Klingonen“) stand das Wort <span class="klingon">vanglu'taHvIS</span> auf Seite 55 mit einem großen I wie Ingelheim, wobei es ein kleines L sein sollte. Dies wurde in der zweiten Auflage korrigiert.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das Q-Problem</h3>				</div>
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									Eins der häufigsten Probleme beim Wechseln zwischen klein und groß bietet der Buchstabe <strong>Q</strong>, denn dieser existiert gleichzeitig in kleiner und großer Schreibweise. Der Unterschied sorgt für eine Variation der Aussprache und dadurch auch zu komplett verschiedenen Wörtern: vergleiche <span class="klingon">Qeq</span> <em>zielen – </em><span class="klingon">qeq</span> <em>üben – </em><span class="klingon">qeQ</span> <em>Fäkalien.</em>

Das Problem erscheint vor Allem in Computer-Systemen, zum Beispiel wenn es um das Sortieren von Daten geht, wenn diese Sortierung nicht auf die Großschreibung achtet. Auch sind Dateinamen manchmal nicht "case-sensitive", wie die Fachleute sagen, so dass man nicht zwischen <span class="klingon">qIl</span> und <span class="klingon">QIl</span> unterscheiden kann; Auf einem Windows-Rechner kann man nicht gleichzeitig zwei Dateien mit den Namen qoq.txt und QoQ.txt haben.

Bei der klingonischen Sortierung kommt daher das Wort <span class="klingon">qIp</span> <em>(schlagen)</em> vor dem Verb <span class="klingon">Qal</span> <em>(schwimmen).</em>

Aus diesem Grund wurden in den die Seitennamen des Klingonisch-Wiki einige Buchstaben ausgetauscht. So findet man das Wort <span class="klingon">qeylIS</span> (Kahless) auf der Seite Namens "KeylIS":
<p style="text-align: center;"><a href="http://klingon.wiki/Word/KeylIS" target="_blank" rel="noopener">http://klingon.wiki/Word/KeylIS</a></p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Erscheinungsbild</h3>				</div>
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									<p>Ein weiteres Problem, das diese Methode mit sich bringt, ist das Erscheinungsbild in geschriebener Form und wie es auf Außenstehende wirkt. Es ist eine häufige Reaktion, dass Leute behaupten, ein klingonischer Text sähe aus, als sei jemand auf der Tastatur eingeschlafen, oder dass es willkürliche Zeichen seien.</p><p>Mitunter ist dies ein Grund, weswegen die klingonische Sprache von vielen nicht ernst genommen wird, auch wenn sie offiziell anerkannt ist. Zum Beispiel wirken sowohl die bekannte Begrüßung aus der Na'vi-Sprache, aus dem Film Avatar, <strong>„<i>Oel ngati kameie“</i></strong> und auch die Begrüßung im Sindarin aus Herr der Ringe <strong>„<i>Suilad! Ci mael?“</i> </strong>absolut natürlich, wobei der klingonische Gruß <span class="klingon">nuqneH</span> durch die Verwendung des großen H eher seltsam aussieht.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schreiben</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Klingonisch auf dem Computer ist recht umständlich und die Großstell-Taste wird sich schneller abnutzen als üblich. Aber auch von Hand schreiben ist äußerst ungewöhnlich, muss man doch mitten im Wort einen Großbuchstaben einfügen.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Auf Klingonisch</h2>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Da es im Klingonischen Alphabet keine Großschreibung gibt, existiert kein eigenes Wort, um die Großschreibung zu bezeichnen. Man sagt in diesem Fall einfach <span class="klingon">ngutlh tIn</span> <em>großer Buchstabe </em>oder <span class="klingon">ngutlh mach</span> <em>kleiner Buchstabe.</em></p>								</div>
				</div>
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									<p>Egal, welches System man verwendet, man wird sich schnell daran gewöhnen. Es bedarf nur etwas Übung. Sobald man oft genug Klingonisch geschrieben hat, wird es einem irgendwann schwer fallen, das Wort „Triatlhon“ auf Anhieb richtig zu schreiben.</p>								</div>
				</div>
					</div>
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		<title>Neue Wörter: Corona auf Klingonisch</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/impfung-auf-klingonisch/</link>
					<comments>https://klingonisch.de/news/impfung-auf-klingonisch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 07:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der klingonische Wortschatz wächst dauernd. Heute erfuhren wir die neuen Begriffe für Impfungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5926" class="elementor elementor-5926" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-d86550f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="d86550f" data-element_type="section" data-e-type="section">
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									Als Marc Okrand 1985 <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/geschichte/">Klingonisch entwickelte</a>, basierend auf den ersten sechs Sätzen, die James Doohan erfunden hatte, war der Wortschatz noch sehr rudimentär und bezog sich erstmals hauptsächlich auf die Filme. Das ist der Grund, warum wir viel über klingonische Waffen und Raumschiffe reden können, aber simple Alltags&shy;gegenstände wie <em>Brot</em> oder <em>Kühlschrank</em> lange Zeit unbekannt waren.								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nachricht von Maltz</h2>				</div>
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									<p>Dies formuliere ich aber bewusst in der Vergangenheit, denn <strong>Marc Okrand</strong> hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sprache dauerhaft <strong>weiter zu entwickeln</strong>, damit die Klingonisch-Fans diese Sprache auch täglich verwenden können. So hat sich der Wortschatz von 1985 bis heute von ursprünglich 1.800 auf über 4.000 Wörter mehr als verdoppelt!</p><p>Hierbei spielt Okrand das Spiel konsequent weiter, dass er die neuen Wörter von seinem Informanten Namens Maltz erhält.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Impfung auf Klingonisch</h2>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch heute gab es wieder <strong>neue Vokabeln</strong>, welche die aktuellen Ereignisse absolut deutlich darstellen. Seit Beginn der Pandemie steht nämlich die Frage im Raum: Wie spricht man über diese Situation auf Klingonisch?</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-478f88b elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="478f88b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zitat von Marc Okrand:</h3>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>“Maltz dachte, dass man <span class="klingon">javtIm raS'IS</span> <em>(Virus-Saat)</em> für <em>"Impfung"</em> verwenden könne, fügte aber gleich hinzu, dass dies eigentlich eine Kurzform von <span class="klingon">javtIm ngeb raS'IS</span> <em>(Saat des unechten Virus)</em> ist. Dies würde aber im richtigen Kontext nie zu Verwirrung führen (außer bei Impfgegnern).</p><p>Die Verwendung des Wortes <span class="klingon">raS'IS</span> <em>(Samen, Saat, Körnchen)</em> ist ein Überbleibsel von alten Formen der Medizin. Das Nomen ist üblicherweise das Objekt des Verbes <span class="klingon">SIQ</span> <em>(erleiden)</em> wenn man darüber spricht, eine Impfung zu erhalten, d.h. geimpft zu werden.</p><p>Für das Verabreichen der Impfung hört man immer noch das Verb <span class="klingon">poch</span> <em>(einpflanzen)</em>, wie in <span class="klingon">javtIm raS'IS poch Qel</span>. <em>(Der Arzt pflanzt die Virus-Saat ein.)</em> Man könnte auch sagen <span class="klingon">javtIm raS'IS pochmeH Hergh QaywI' lo' Qel</span>. <em>(Der Arzt pflanzt die Virus-Saat mit einem Hypospray ein.)</em> Üblicherweise hört man aber die kürzere Form <span class="klingon">javtIm raS'IS Qay Qel </span><em>(Der Arzt injiziert die Virus-Saat),</em> denn, im medizinischen Kontext, setzt das Verb <span class="klingon">Qay</span> <em>(übertragen)</em> normalerweise voraus, das ein <span class="klingon">Hergh QaywI'</span> <em>(Hypospray, Spritze)</em> verwendet wurde.</p><p><em>(Nachricht an Lieven L. Litaer vom 28. Februar 2021)</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<div class="elementor-element elementor-element-62f2739 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="62f2739" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Neue Wörter vom qepHom</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch am <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs Saarbrücken</a> (bekannt unter dem Namen <span class="klingon">qepHom</span>) des Jahres 2020, das wegen der Pandemie ja leider ausfallen musste, erhielten wir von Maltz ein paar neue Wörter rund um das Thema.</p><p>Wir fragten ihn nach den Wörtern für das kursierende Virus SARS-CoV-2, und für die damit verbundene Lungenkrankheit Covid-19. Darauf antwortete Marc Okrand:</p>								</div>
				</div>
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									<p>“Dies ist eindeutig eine irdische Sache, deswegen gibt es kein klingonisches Wort dafür. "Virus" ist <span class="klingon">javtIm</span>, daher dachte Maltz dass <span class="klingon">qoro'na javtIm</span> eine gute Beschreibung für das "Coronavirus" sei. Für die Krankheit schlug er <span class="klingon">qo'vID wa'maH Hut</span> vor. Maltz sagte, dass er sich nicht mit den klingonischen Viren auskenne und daher nicht wisse, wie klingonische Wissenschaftler über SARS-CoV-2 sprechen würden.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Weitere Wörter im Video</h2>				</div>
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									<p>Nach dem Hashtag der Kampagne <strong>#StayTheFuckHome</strong> die Anfangs der Pandemie die Runde machte, gab es direkt danach auch den Hashtag auf Klingonisch: <span class="klingon">#juHDaqratlhjay'</span></p><p>Passend dazu hatte ich damals für euch ein Video mit den wichtigsten Begriffen dazu erstellt. Schaut und lernt:</p>								</div>
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		<title>Ich liebe dich auf Klingonisch</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/ich-liebe-dich-auf-klingonisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2021 05:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man eine neue Sprache lernt, will man bald wissen wie man ich liebe dich sagt. Bei Klingonisch ist die Antwort kurz, aber wie immer nicht ganz gradlinig.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5216" class="elementor elementor-5216" data-elementor-post-type="post">
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									<p style="text-align: right;"><em>Bildnachweis: Promotionsfoto mit Worf und Jadzia, © CBS und Paramount Pictures</em></p>								</div>
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									<p>Neben den typischen <a href="https://klingonisch.de/lernen/faq/">Anfänger-Fragen</a> wie <em>"Wie sagt man Hallo?"</em> oder <em>"Wie kann ich jemanden beleidigen?"</em> ist eindeutig eine der häufigsten Fragen: <em>"Wie sagt man <strong>Ich Liebe dich</strong> auf Klingonisch?"</em></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonische Liebe</h3>				</div>
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									<p>Bevor dies beantwortet wird, muss man etwas über die Kultur der Klingonen wissen. Auch wenn dies nur eine erfundene Kultur ist, hat sie dennoch einen starken Einfluss auf die Sprache. Daher sind viele Konzepte gar nicht direkt zu übersetzen, wenn es diese in der klingonischen Welt nicht existieren, wie zum Beispiel Spaghetti oder das Wort für küssen. Auch sind die Klingonen dafür bekannt, nicht gerade so zärtlich wie die Menschen zu sein und ganz andere Vorstellungen von Liebe und Zärtlichkeit haben.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die häufigste Antwort</h3>				</div>
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									<p>Der allgemein verbreitete Ausdruck für „Ich liebe dich“ ist <span class="klingon">qamuSHa'</span>. Streng genommen ist dieser Ausdruck aber keinswegs so romantisch wie man es sich vorstellen würde. Das Wort besteht aus der Vorsilbe <span class="klingon">qa‑</span> (ich-dich), dem Verb <span class="klingon">muS</span> (hassen) und der Nachsilbe <span class="klingon">‑Ha'</span>, die das vorangehende Verb umkehrt und so aus hassen das Verb lieben macht. Wörtlich übersetzt klingt es in manchen Ohren vielleicht wie „ich un-hasse dich“, aber die Verwendung der Umkehrsilbe ist im Klingonisch sehr häufig und sollte nicht wörtlich verstanden werden. So ist das Wort für mögen <span class="klingon">parHa'</span> und wenn man satt ist, heißt es <span class="klingon">jIghungHa'</span> – „ich bin un-hungrig“. Damit ist auch die Diskussion vom Tisch für das Wort nach „un-durstig“, denn das ist in diesem Fall schlichtweg <span class="klingon">'ojHa'</span>.</p><p><a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/geschichte/">Klingonisch-Erfinder Marc Okrand</a> hat im Jahr 2018 noch auf Anfrage bestätigt, dass es kein Verb für „lieben“ gibt, und dass diese oben genannten Version okay ist.</p>								</div>
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									<h3>Alternativen</h3><p>Wenn man diese scheinbare Problematik komplett ignorieren möchte, gibt es noch andere Alternativen. Hierbei ist es immer nützlich, wenn man sich auf kanonische Quellen bezieht, in diesem Fall direkt auf den Film <em>Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock</em> von 1984, in welchem die Sprache erstmals auftauchte. Dort verabschiedete sich Valkris von Commander Kruge mit den Worten <span class="klingon">Qapla' jawwI'&#8230; bangwI' je</span>. Zu Deutsch: <em>Erfolg mein Lord&#8230; und meine Liebe</em>. – Genau dieses Wort kann man aufgreifen und seine Wunschperson ansprechen mit <span class="klingon">bangwI' SoH</span> = <em>Du bist meine Liebe!</em> Meines Erachtens klingt dies viel freundlicher und direkter als das grobe <span class="klingon">qamuSHa'</span>. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.</p>								</div>
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									<h2>Anmachsprüche</h2><p>Um mehr als nur „Ich liebe dich“ auf Klingonisch zu sagen sind der Phantasie keine Gernzen gesetzt. Die nachfolgenden Sätze sind nicht offiziell aus einem der Wörterbücher und können nach Belieben angepasst werden. Man muss dabei natürlich auf den <a href="https://klingonisch.de/lernen/sprachaufbau/">Satzbau</a> achten, sonst riskiert man, totalen Blödsinn zu erzählen.</p>								</div>
				</div>
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									<hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">chonayDI'/choSawDI' chenchoH tuq'a'.</span><br />Wenn du mich heiratest, entsteht ein großes Haus.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">choDuQ.</span><br />Du berührst mich emotional. (wörtlich: du erstichst mich)</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">chonongmoH.</span><br />Du machst mich leidenschaftlich.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">chovuQ.</span><br />Du faszinierst mich.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">SoH Daj law' Hoch Hovmey Daj puS.</span><br />Du bist interessanter als alle Sterne.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">betleHwIj nIv Dalo' 'e' vIchaw'.</span><br />Ich erlaube es, dass du mein bestes Bat’leth nutzt.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">qatlhejDI' matay'. latlhpu' vItlhejDI' jImob.</span><br />Wenn ich dich begleite sind wir zusammen. Wenn ich andere begleite, dann bin ich allein.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">potlhmeywIj vIqelDI' patlh rap lughaj batlhwIj SoH je.</span><br />Sobald ich über meine wichtigen Dinge nachdenke sind deine und meine Ehre von gleichem Rang.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">SoH Dughajbe'bogh jaj rur Hov ghajbe'bogh ram.</span><br />Ein Tag ohne dich ist wie eine Nacht ohne Sterne.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">jInongDI' qapoQ.</span><br />Wenn ich leidenschaftlich bin, dann brauche ich dich.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">jInong. qapoQ.</span><br />Ich bin leidenschaftlich. Ich brauche dich.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"><span class="klingon">parmaqqaywI' Damoj vIneH.</span><br />Ich will, dass du meine Freundin / mein Freund wirst.</p><hr style="color: #fff;" /><p style="text-align: center;"> </p>								</div>
				</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sprachkurs Klingonisch</h2>				</div>
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									<p>Klingonischlehrer Lieven L. Litaer erklärt auf seinem YouTube-Kanal ein paar passende Rituale zum klingonischen Anbaggern, und vor Allem auch, wie man eine Anmache ablehnen kann.</p>								</div>
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									<h2>Weiterlesen?</h2><p>Zu diesem und vielen ähnlichen Themen gibt es das passende Buch: <strong>Kauderwelsch: Klingonisch Wort für Wort.</strong> Aufgebaut in einzelnen nach Themen sortierten Kapiteln, wie Arztbesuch, im Restaurant oder auch klingonische Dialoge für Conventions.</p>								</div>
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									<p><strong><a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-wort-fuer-wort/">Jetzt gleich bestellen in unserem Shop.</a></strong></p>								</div>
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		<title>Klingonisch auf der Con</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/klingonisch-auf-conventions/</link>
					<comments>https://klingonisch.de/news/klingonisch-auf-conventions/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 05:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Conventions]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf einer guten Sci-Fi-Convention trifft man zweifelsfrei auch mal auf einen Klingonen. Dies sind die wichtigsten Grundlagen, damit man wenigstens so tun kann, als könne man Klingonisch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2714" class="elementor elementor-2714" data-elementor-post-type="post">
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Conventions</strong> sind seit der Pandemie leider zu einer Mangelware geworden. Lassen wir die Situation nutzen, um in Erinnerungen zu schwelgen, und gleichzeitig, um Klingonisch zu üben. So sind wir für die nächste Con vorbereitet, wenn wir auf Klingonen stoßen.</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><strong>Bearbeitungshinweis:</strong> Dieser Artikel bezieht sich auf eine Erlebnis auf Conventions. Für das Lehrbuch, das 2024 erschienen ist, siehe „<a href="https://klingonisch.de/news/buchankuendigung-klingonisch-auf-conventions/"><strong>Buchankündigung: Klingonisch auf Conventions</strong></a>“!</em><strong><br /></strong></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1ff0607 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="1ff0607" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Prominente Klingonen</h3>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>So hatte ich schon mehrfach die Ehre, auf die wahrscheinlich berühmtesten Klingonen-Darsteller der Star-Trek-Geschichte zu treffen: John G. Hertzler und Robert O'Reilly alias Martok und Gowron. Letzterer ist nicht nur durch seine Serienrolle bekannt, sondern hat durch seine Sprachübungen auf der 1996 erschienenen CD-ROM <em>Star Trek: Klingon </em>mehr zur Entwicklung der klingonischen Sprache beigetragen als ihm wohl bewusst ist. Ironischer­weise ist John G. Hertzler derjenige, der im Gegensatz zu O'Reilly sogar ein paar klingonische Sätze sprechen kann.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="470" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/gowron-lieven-martok-1024x602.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-11815" alt="Gowron, Lieven, und Martok" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/gowron-lieven-martok-1024x602.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/gowron-lieven-martok-300x177.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/gowron-lieven-martok-768x452.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/gowron-lieven-martok-600x353.jpg 600w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/gowron-lieven-martok.jpg 1149w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Gowron, Lieven und Martok auf der FedCon</figcaption>
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									Auf dieser Con waren auch sehr viele andere Klingonen als Besucher anwesend, unter denen auch viele der Schüler des <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Saarbrücker Klingonisch-Symposiums</a>, die in der klingonischen Bar bis spät in die Nacht auf Klingonisch feierten. Dennoch gab es noch viele Klingonen auf der Con, die man nicht kennt. Und dort fiel mir ein kleines Detail auf, was fehlte: Die Maske sitzt perfekt, das Kostüm sieht aus wie im Film, der Bart ebenso und manchmal ist sogar der Körperbau richtig Klingonisch – aber keiner von ihnen sprach auch nur ein Wort Klingonisch. Deswegen möchte ich hier mal ein paar grundlegende Sätze erklären, quasi die Grund&shy;aus&shy;stattung für den Con-Besuch, damit man wenig&shy;stens so tun kann, als könne man Klingonisch.								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sag mal Hallo auf Klingonisch!</h2>				</div>
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									Dies ist ein Satz, den man häufig hört, sobald man erwähnt, dass man Klingonisch spricht. Leider kann man mit dieser scheinbar einfachen Frage schon nicht mit einer spontanen Antwort prahlen, denn die Klingonen grüßen sich einfach nicht, sondern kommen direkt zum Punkt. Damit man aber seinen Gegenüber nicht mit langweiligen und uninteressanten gesellschaftlichen Konventionen, die ihn sowieso nicht interessieren, belämmern muss, kann man diesen Punkt einfach überspringen und das folgende Wort sagen: <span class="klingon">nuqneH</span>. Ausgesprochen wird es wie NUK und NÄCH, wobei das Klingonische <span class="klingon">H</span> sehr kratzend klingt. Wörtlich übersetzt heißt es eigentlich <em>"Was willst du?"</em>, zusammengesetzt aus <span class="klingon">nuq</span> <em>was</em> und <span class="klingon">neH</span> <em>wollen</em>. Und genauso kann man das dann auch erklären: der Klingone fragt <span class="klingon">nuqneH</span>, <em>Was willst du?</em> und der Angesprochene sollte dann erklären, was er will. Auf keinem Fall ist dies aber als Begrüßung zu verwenden! Wer freudestrahlend über die Con läuft und jeden mit <span class="klingon">nuqneH</span> begrüßt, wird spätestens bei den "echten" Klingonen etwas schräg angeschaut werden.								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wir sind Klingonen.</h2>				</div>
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									<p>Wer dennoch darauf steht, alles und jeden anzubrüllen – denn man soll ja wissen, dass Klingonen im Anmarsch sind – der sollte sich den folgenden Satz gut einprägen: <span class="klingon">tlhIngan maH!</span> <em>Wir sind Klingonen!</em> Grammatikalisch recht einfach heißt das Wort <span class="klingon">maH</span> <em>wir</em> und auch <em>wir sind</em>. Im Klingonischen gibt es kein Wort für <em>sein</em>, deshalb sagt man wörtlich <em>"Klingone wir"</em>. Hier fällt vielleicht manchem Leser auf, dass auch die Plural-Silbe fehlt, es müsste ja eigentlich <span class="klingon">tlhInganpu' maH </span>heißen. Hier ist jedoch durch das Wort <span class="klingon">maH</span> klar, dass hier ein Plural steht, also kann man die Nachsilbe hier wegfallen lassen. Ja, so einfach ist Klingonisch!</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">einfache Aussprache</h3>				</div>
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									Auch in der <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">Aussprache</a> ist dieser Satz einfach zu merken: <span class="klingon">tlhIngan</span> hört sich fast an wie <em>Klingon</em> auf Englisch, also mit einem A wo das O steht. Wichtig ist hier nur, dass das n+g nicht getrennt gesprochen wird wie in <em>Tango</em>, sondern wie das ng in <em>Klinge.</em> Im Wort <span class="klingon">maH</span> wird das <span class="klingon">H </span>so wie bei <span class="klingon">nuqneH</span> sehr rau gesprochen. Dieser Ausdruck <span class="klingon">tlhIngan maH</span> ist nicht nur wörtlich gemeint, sondern ist auch ein Ausdruck des Stolzes, und soll das Zusammen&shy;gehörig&shy;keits&shy;gefühl der Klingonen betonen. Man kann es als Jubel nach einem Sieg oder einfach nur so schreien, damit es jeder weiß: wir sind wieder da!								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/klingonen-auf-der-convention-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-11817" alt="Klingonen auf der Sci-Fi-Convention" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/klingonen-auf-der-convention-1024x683.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/klingonen-auf-der-convention-300x200.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/klingonen-auf-der-convention-768x512.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/klingonen-auf-der-convention-600x400.jpg 600w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/klingonen-auf-der-convention.jpg 1200w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text"></figcaption>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Prost!</h2>				</div>
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									Dass Klingonen gerne trinken, sollte wohl auch bekannt sein. Ein leider sehr weit verbreiteter Irrtum ist jedoch, dass Klingonen nur harte Getränke zu sich nehmen. Wer also glaubt, er müsse gleich alles in sich hineinschütten, was andere zur Reinigung von Dilithium-Kristallen benutzen, der wird sich sehr schnell überhaupt nicht mehr Klingonisch verhalten. Klingonen feiern jedoch gerne, viel und lange. Wenn man nun anstoßen möchte, ist ein Trinkspruch notwendig. Klingonen sind hierbei sehr traditions&shy;bewusst, des&shy;wegen muss man sehr stark darauf achten, den Spruch Wort für Wort darzubieten. Ein kleinster Fehler kann hier tödlich sein.								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein einfacher Trinkspruch</h3>				</div>
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									Ein recht einfacher Spruch, der wegen seiner Kürze bei den Terranern sehr beliebt ist, lautet <span class="klingon">'IwlIj jachjaj</span>. Er bedeutet wörtlich <em>"Möge dein Blut schreien"</em>. Dies muss man aber nicht nicht wörtlich verstehen oder einen Sinn darin suchen. Es ist einfach eine Redewendung. Der erfahrene Klin&shy;go&shy;nisch-&shy;Schüler müsste schnell feststellen, dass die <a href="https://klingonisch.de/lernen/sprachaufbau/">Satzstellung</a> hierbei nicht richtig ist, denn das Verb kommt normalerweise <u>vor</u> das Subjekt. Bei Trinksprüchen ist es aber so, dass das Verb mit der Silbe <span class="klingon">-jaj</span> immer an den Schluss kommt. Somit wäre der Satz fast komplett analysiert: <span class="klingon">'Iw-lIj</span> = <em>Blut-dein</em> und <span class="klingon">jach-jaj</span> = <em>schreien-mögen.</em>

Die <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">Aussprache</a> hier bedarf schon einer guten Vorbereitung. Falsch ist hier sowas wie [JULI-TCHA-TCHA], doch leider hört man dies sehr oft. Das Problem liegt hier vor allem im ersten Wort <span class="klingon">'Iw</span> <em>Blut</em>. Hierbei wird ein [i] und dann ein [u] gesprochen, so wie ein kleines Kind einen Esel nachmacht und sagt "i-a", außer dass hier ein U folgt: [i-u]. Wer englisch spricht, kann hier auch ein [i] sprechen gefolgt von [you]: [IE-JU]: so klingt <span class="klingon">'Iw</span>. Die nächste Schwierigkeit liegt bei den Buchstaben <span class="klingon">j </span>und <span class="klingon">ch</span>, wobei im Klingonischen <span class="klingon">ch</span> als ein Buchstabe gilt. Im Grunde ist es einfach, weil jeder diese Laute kennt, aber eben nicht in dieser Zusammen&shy;stellung. <span class="klingon">j</span> klingt wie in <em>Dschungel</em>, <em>John</em> oder <em>DJ</em>. <span class="klingon">ch</span> klingt wie das C in <em>Ciao</em> oder eben das Deutsche Pendant dazu:<em>Tschüß</em>. Im ganzen Satz geschrieben liest sich <span class="klingon">'IwlIj jachjaj</span> also wie [IE-YOU LIDSCH DSCHATSCH-DSCHAADSCH].

Ganz ehrlich, es sieht schwieriger aus als es ist. Ein etwas längerer Trinkspruch wäre zum Beispiel <span class="klingon">reH HIvje'lIjDaq 'Iwghargh Datu'jaj</span>. <em>Mögest du immer einen Blutwurm in deinem Glas haben.</em>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Auf Wiedersehen</h2>				</div>
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									<p>Genauso wie sich Klingonen nicht begrüßen, so <strong>verabschieden sie sich nicht</strong>. Wer fertig ist, geht einfach. Aber auch hier gibt es eine Lösung, die im Kinofilm als auch in den Serien öfter zu hören war: <span class="klingon">Qapla'</span>. Hier kann man im Grunde nicht viel falsch machen, außer dass man einen leichten terranischen Akzent hat wenn man es einfach nur als "Kaplah" ausspricht. Wer es genau wissen möchte:</p><ol><li>der Buchstabe <span class="klingon">Q </span>wird sehr rauh gesprochen, wie K+R gleichzeitig.</li><li>die zwei silben müssen getrennt, mit einer kurzen Pause gesprochen werden: Es ist [KRAPP-LA] und nicht [kra-pla]. Es gibt kein "pl" im Klingonischen.</li><li>Das Wort endet abrupt und nicht langgezogen, also nicht [KRAPP-LAAAH].</li></ol>								</div>
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									Zuletzt sollte man sich aber die Bedeutung des Wortes gut merken. <span class="klingon">Qapla'</span> bedeutet<em> Erfolg. </em>Es ist als Begrüßung also komplett unbrauchbar. Als Abschied könnte man es höchstens in dem Sinne verwenden, so wie ich jetzt dem Leser viel <span class="klingon">Qapla'</span> beim Lernen wünsche. Eine Floskel zur Verab&shy;schiedung ist für Klingonen unnötig. Man wird es merken, wenn der Artikel zu Ende ist.								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Weiterlesen?</h2>				</div>
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									<p>Zu diesem und vielen ähnlichen Themen gibt es nun das passende Buch: <strong>Kauderwelsch: Klingonisch Wort für Wort.</strong> Aufgebaut in einzelnen, nach Themen sortierten Kapiteln, wie Arztbesuch, im Restaurant oder auch klingonische Dialoge für Conventions.</p>								</div>
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									<p><strong><a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-wort-fuer-wort/">Jetzt gleich bestellen in unserem Shop.</a></strong></p>								</div>
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		<title>Eine Sprache mit Humor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 07:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Entstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Okrand]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Marc Okrand den Auftrag bekam, die klingonische Sprache zu entwickeln, hatte er beinahe nichts als Grundlage. Sich ein paar neue Wörter auszudenken ist sicherlich noch einfach, aber eine vollständige Sprache zu entwickeln braucht ausreichend Phantasie – und offensichtlich auch viel Humor!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2582" class="elementor elementor-2582" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Entstehung der Sprache</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonisch ist nicht die einzige Filmsprache</h3>				</div>
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									<p>Für den Film „<em>Avatar – Aufbruch nach Pandora“</em> beauftrage James Cameron einen Sprachwissenschaftler damit, eine Sprache für die drei Meter großen außerirdischen Na'vi zu entwickeln. Diese Sprache enthielt über tausend Wörter. Kaum zu glauben, aber auch die Macher des Zeichentrickfilms <em>„Atlantis“</em> von 2001 entwickelten eine eigene Sprache. Es mag manchen Leser überraschen, dass es Marc Okrand war, der diese Sprache entwickelte. Ja genau, der <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/geschichte/">Erfinder des Klingonischen</a>. Es gab schon Gerüchte, dass die Hauptfigur in dem Zeichentrick im Aussehen Marc Okrand ähneln sollte.  Diese Idee wird sich wohl nur unter seinen Fans verbreiten.</p><p>Wenn man weiter forscht, so wie es Stephen D. Rogers in seinem Buch <em>„A Dictionary of Made up Languages“</em> ("ein Wörterbuch der erfundenen Sprachen") macht, wird man feststellen, dass sehr viele Filme ihre eigenen Sprachen verwenden. Dies diente entweder dazu, der Geschichte eine gewisse Autentizität zu verleihen – so wie die elbische Sprache dies bei der Herr der Ringe Trilogie tut – oder aber auch um absichtlich keine gezielte Sprache zu verwenden, so wie im Film <em>„The Terminal“</em>, in welchem die von Tom Hanks dargestellte Hauptfigur über längere Zeit im Flughafen festsaß und aus einem fiktiven Land Namens Krakosien kam.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gar nicht so einfach.</h3>				</div>
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									<p>Wenn man sich diese Tatsachen so durchliest, fällt erst mal nicht auf, welche Arbeit dahinter stecken kann. Sicherlich ist es für einen Sprachforscher eine Leichtigkeit, eine fremdartig klingende Grammatik zu erstellen, indem er sich irgend einen seltenen süd-indonesischen Dialekt zugrunde legt und ausarbeitet. Aber danach kommt das, was auch beim Lernen einer Sprache die größte Arbeit ist, und zwar die Vokabeln. Immerhin enthält das 1985 veröffentlichte und 1992 ergänzte <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/das-offizielle-woerterbuch/">klingonische Wörterbuch</a> insgesamt fast 2.000 verschiedene Wörter. Diese ähneln keiner einzigen irdischen Sprache, nicht im Geringsten.</p><p>Natürlich kann man einfach drauf los legen und Wörter erfinden, aber man sollte dies mal selbst versuchen. Spätestens nach zehn zufälligen Silben wird man schnell merken, dass man sich wiederholt und etwas erfindet, was man schon hatte. Kein Wunder also, dass Marc Okrand auch das Wort für <em>Schreibkrampf</em> einfügen musste. Es heißt <span class="klingon">ngav</span>, und enthält schon fast einen leicht hörbaren kleinen Schmerzens-Schrei.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Exotische Grammatik</h2>				</div>
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									<p>Bevor wir an dieser Stelle zu den Vokabeln kommen, soll erst mal die <a href="https://klingonisch.de/lernen/sprachaufbau/">Grammatik</a> erklärt werden. Nicht direkt die Art, wie man sie anwendet, sondern eher die Frage wo sie herkommt. Da diese Sprache ja bekanntlich für eine außerirdische Rasse konzipiert werden sollte, bemühte sich Marc Okrand darum, die seltensten und eigenartigsten Eigenschaften einer Sprache zu finden, die es gibt.</p><p>Das Auffälligste voran war der Satzbau. Die meisten Sprachen weltweit benutzen die Reihenfolge Subjekt-Prädikat-Objekt , also "ich sehe den Hund". Die türkische Sprache ist schon etwas ungewöhnlicher, dort kommt das Verb ans Ende: "Ich den Hund sehe". Bei einer mathematischen Auflistung aller Kombinationen stellt sich heraus, dass es sechs Möglichkeiten gibt, die Satzteile anzuordnen. Die klingonische Sprache benutzt jene Satzstellung, die auf der ganzen Erde so selten ist, dass sogar in Wikipedia außer Klingonisch nur eine einzige andere als Beispiel genannt wird: Objekt-Verb-Subjekt. Dies macht das Klingonisch lernen so schwer, weil man im Kopf quasi "rückwarts" denken und sprechen muss. Man gewöhnt sich aber recht schnell daran: <em>Klingonisch spreche ich.</em> <span class="klingon">tlhIngan Hol vIjatlh jIH.</span></p><p>Eine weitere Eigenart des Klingonischen ist, dass es eine agglutinierende Sprache ist, was auf das Anhängen von Silben beinhaltet. Während deutsche Sätze viele Wörter enthalten, haben klingonische Wörter viele Silben. Diese Methode ist zum Beispiel auch im Türkischen üblich, z.B. heißt dort <em>ein Haus</em> <b>ev</b>, die Mehrzahl dazu ist <b>evler</b>, <em>meine</em> <em>Häuser</em> <b>evlerim</b>, <em>in</em> <em>meinen</em> <em>Häusern</em> <b>evlerimde.</b> Im Klingonischen geht das genauso: <em>Schiff =</em> <span class="klingon">Duj</span>, Mehrzahl: <span class="klingon">Dujmey</span>, <em>meine</em> <em>Schiffe</em> <span class="klingon">DujmeywIj</span>, <em>in</em> <em>meinen</em> <em>Schiffen</em> <span class="klingon">DujmeywIjDaq.</span> Dies ist für manche Anfänger vielleicht etwas abschreckend, aber beim Lernen kann man sich diese Silben auch als einzelne Wörter merken, was das Ganze wieder etwas entschärft. Im Klingonischen werden die Silben danach unterschieden, ob sie an Verben oder an Nomen angehängt werden. Weiterhin werden sie danach in verschiedene Gruppen unterteilt. So gibt es fünf Gruppen für die Nomen-Suffixe und neun Gruppen für die Verb-Suffixe. Von jeder Gruppe darf immer nur eine Silbe verwendet werden, da sie sich sonst widersprechen würden. Ein gutes Beispiel dafür ist Typ 1 der Nomen, welches die Größe oder Wichtung des Nomens beschreibt. Hier gibt es <span class="klingon">-'a'</span> für wichtige Sachen und<span class="klingon"> -Hom</span> für kleinere oder minderwertige Sachen, ohne diese jedoch abzuwerten. In der deutschen Übersetzung wird dafür entweder die Silbe <em>-chen</em> verwendet, z.B. <em>Hündchen</em> oder in den meisten Fällen ein ganz anderes Wort, z.B. <span class="klingon">loDHom</span> <em>Junge</em>, wörtlich <em>"weniger als ein Mann"</em>.</p><p>Die Jahreshauptversammlung des US-amerikanischen Klingonisch-Instituts KLI wird <span class="klingon">qep'a'</span> genannt, nach dem Wort <span class="klingon">qep </span><em>Treffen </em>und der Vergrößerungssilbe <span class="klingon">-'a'</span>, die auf die Wichtigkeit hinweist. Jedes andere Treffen, an dem Klingonisch gelehrt oder gesprochen wird, nennt sich offiziell <span class="klingon">qepHom</span> [<a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">gesprochen</a>: KÄPP-CHOM], was soviel wie <em>kleines Treffen </em>bedeutet. Dies kann schon lange nicht mehr wörtlich genommen werden. Das <span class="klingon">qep'a'</span> in den USA hat seit Jahren gerade mal 20 bis 25 Teilnehmer. Der <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs in Saarbrücken</a> hingegen, das <span class="klingon">qepHom,</span> hat mit regelmäßig 60 bis 70 Teilnehmern aus aller Welt das Haupttreffen in Punkto Größe um mehr als das Doppelte übertroffen. Marc Okrand hat auch schon seit längerem zugestimmt, dass man hier gerne die Grammatik etwas brechen kann, und ausnahmsweise von einem <span class="klingon">qepHom'a'</span> sprechen dürfe, da es sich um ein <em>"wirklich großes kleines Treffen"</em> handelt.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Versteckter Humor</h2>				</div>
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									<p>Wie schafft man es, inzwischen über 4.000 Wörter zu erfinden, von denen die meisten auch noch aus nur drei Buchstaben bestehen? Das geht wirklich nicht einfach, und Marc Okrand hat damit seinen einzigartigen Sinn für Humor bewiesen, der uns mit neuen Wörtern auch heute noch immer wieder überrascht. Es gibt viele Wörter, die einen Wortwitz enthalten, auf Englisch kurz "pun" genannt. Bei manchen ist es fast offensichtlich, aber bei vielen erkennt man es nur, wenn es erklärt wird, da sie manchmal echt weit hergeholt sind. Diese Wortspielereien sind sehr unterhaltsam, interessant und lustig. Manche Schüler versuchen dies jedoch zu ignorieren, da man die Zweideutigkeit des Wortes eventuell niemals mehr los wird.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein paar Beispiele</h2>				</div>
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									<p>Als Marc Okrand sich Anfangs der Achtziger mit den Klingonen erstmals auseinandersetzte, merkte er gleich dass sie sich auf engen Raumschiffen aufhalten, deren Innenleben ein wenig an ein U-Boot erinnert. Zu der Zeit lief der Kinofilm <em>"Das Boot"</em>, welcher ihm zu einem Wort half. Im Wörterbuch liest es sich jetzt <span class="klingon">DaS </span>&#8211; <em>boot</em>. Englisch für <em>Stiefel,</em> das Klingonische spricht sich aus wie DASCH.</p><p>Manch andere sind leichter zu erkennen: Das Wort für <em>Feuer </em>ist <span class="klingon">qul</span>, und Feuer ist eben nicht "cool", sondern warm. Die Abkürzung von "Head Of Department" führte zu dem Wort <span class="klingon">HoD</span> [sprich CHOOD], was <em>Captain </em>bedeutet. Das Wort für <em>"ein Paar"</em> ist benannt nach den bekannten siamesischen Zwillingen Chang und Eng Bunker und heißt <span class="klingon">chang'eng</span>. Okrand arbeitete damals offenbar nicht so gerne mit PCs und benannte ein <em>Ziel, das man abschießt,</em> als <span class="klingon">DoS</span>. Diesen zufälligen Zusammenhang hat er jedoch später eindeutig bestritten. Die Finger an der Hand erhielten ihren Namen nach den Finger-Lakes in Nordamerika und das Wort <em>Hand </em><span class="klingon">ghop </span>ist rückwärts geschrieben <em>Handschuh: </em><span class="klingon">pogh</span>. Nach einem berühmten Maler, der sich das Ohr abschnitt, ist das Wort <em>Ohr</em> benannt: <span class="klingon">qogh</span>. Erst am <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/vergangene-treffen/qephom2011/">zehnten Jubiläums-qepHom</a> letztes Jahr lernten wir das Wort für <em>Architekt</em> kennen. Es heißt <span class="klingon">renwI'</span> und basiert auf gleich zwei Architekten: Christopher Wren, der Saint Paul's Cathedral in London baute, und James Renwick, der die St. Patrick's Cathedral in New York baute. Es gibt aber auch Wörter, die so weit hergeholt sind, dass man es nie erkennt. Das Wort <span class="klingon">pe'vIl </span>[PÄ-WILL] heißt <em>kräftig</em>, und stammt von zwei Bekannten Okrands, Pat und Phil. Es gibt keinen Zusammenhang, er wollte diese Namen einfach verwenden, genauso wie er seine Nichten Megan und Erin in <span class="klingon">megh'an </span>und <span class="klingon">'er'In</span> verewigte, beide ein Wort für das Ende eines Stabes. Deren Mutter hieß Kari, was zu <span class="klingon">qarI' </span>führte, das <em>Ende eines Tunnels</em>. Übrigens, Okrands Nachbarin hieß Jill, daher das Wort <span class="klingon">jIl </span>für <em>Nachbar</em>. Wirklich weit hergeholt ist ein recht neues Wort, <span class="klingon">QemjIq</span> <em>Loch im Boden</em> [KRÄM-DSCHIK]. Wenn man dies rückwärts liest, erhält man die Wörter <span class="klingon">qIj </span>[KIDSCH] <em>schwarz </em>und <span class="klingon">meQ</span> [MÄKCH] <em>brennen</em>, oder auf Englisch: <em>Blackburn</em>. Dies ist eine Stadt in Nord-England, in der es mal soviele Schlaglöcher in den Straßen gab, dass John Lennon darüber ein Lied schrieb.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schlusswort</h2>				</div>
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									<p>Über diese Wortspiele könnte man ein abendfüllendes Programm erstellen, und dafür ist der <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs Saarbrücken</a> am besten geeignet. Oder man hält Ausschau auf einer der nächsten Conventions, ob euer <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Klingonischlehrer</a> vielleicht dort was dazu erzählt. Er wünscht dem Leser weiterhin noch viel Erfolg und Spaß beim Lernen der klingonischen Sprache.</p>								</div>
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									<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals 2012 im Corona-Magazin, dem umfassendsten Phantastik-Magazin seit 1997, welches seit 2021  unter dem Namen <strong>Phantastika </strong>vertrieben wird. <br /></em></p>								</div>
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		<title>Was es im Klingonischen nicht gibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 17:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Anfänger machen den Fehler, anzunehmen, dass Klingonisch schwierig ist. Wenn man aber genau hinschaut, erkennt man schnell, dass viele komplizierte Sachen darin einfach fehlen. Dann erscheint die Sprache plötzlich sehr einfach.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2505" class="elementor elementor-2505" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonisch ist einfach</h2>				</div>
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									<p>Mit dieser Grundregel sollte wohl jeder sprachinteressierte Klingonen-Fan an die Sprache herantreten. Auf dem ersten Blick scheint alles sehr ungwöhnlich. Der Satzbau ist rückwärts, es gibt Vorsilben und Nachsilben, die an das Wort gehängt oder davor gesetzt werden, und mitten im Wort werden Buchstaben groß geschrieben. Aber wenn man sich an diese Eigenarten des Klingonischen gewöhnt hat, wird dem Lernenden bald auffallen, dass die Sprache doch recht einfach zu erlernen ist, und wirklich nicht so sehr kompliziert ist. Das geht aber nur, wenn man sich regelmäßig selbst daran erinnert.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fasse dich kurz!</h2>				</div>
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									Aus dem Deutschen sind wir es gewohnt, sehr lange Sätze, so wie diesen hier, welcher schon jetzt mehrere Kommata und diesen eingeschobenen, nicht ganz nebensächlichen, Satz enthält, zu lesen, ohne dass er uns kompliziert erscheint. Einen solchen Satz ins Klingonische zu übersetzen erscheint nahezu unmöglich. Sogar als erfahrener Klingonist kann ich dies sogar bestätigen, aber warum sollte gerade ein Anfänger dies überhaupt versuchen? Dieser Satz wäre genauso schwierig ins Englische oder Spanische zu übersetzen. Aus diesem Grund lautet die erste Merkregel für einen Klingonisch-Schüler: KISS &#8211; Keep It Simple Student! Damit ist gemeint, man solle sich erst mal mit einfachen Sätzen beschäftigen, wie zum Beispiel <span class="klingon">jIyajbe'</span> <em>Ich verstehe nicht</em>, gesprochen [DSCHIE-JAHDSCH-BÄ]. Alles andere folgt später automatisch.								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vor- und Nachsilben</h2>				</div>
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									An diesem einfachen Beispiel lässt sich schön die Nutzung der Vor- und Nachsilben, insgesamt auch Affixe genannt, erklären. Falls die Idee des Zusammenbauens zu kompliziert erscheint, kann man sich diese gerne auch als eigene Wörter merken, da es bei der Aussprache sowieso nicht zu hören wäre. Das Wort <span class="klingon">jIyajbe' </span>setzt sich zusammen aus der Vorsilbe für <em>ich</em> <span class="klingon">jI-</span>, dem Verb <em>verstehen</em> <span class="klingon">yaj</span> und der Nachsilbe für <em>nicht</em> <span class="klingon">-be'</span>. <em>Ich verstehe</em> wäre also <span class="klingon">jIyaj</span>. So hat jede Person seine eigene Vorsilbe: <em>ich, du, er, sie, es</em> und so weiter. Die Besonderheit, oder vielleicht auch das Schwierige, am Klingonischen ist, dass durch diese Vorsilben gezeigt wird, wer was mit wem macht. <em>Ich verstehe ihn</em> wäre <span class="klingon">vI-yaj</span>, während <em>Ich verstehe dich</em> <span class="klingon">qa-yaj</span> heißt. Eine Erleichterung bietet die Vorsilbe für <em>er, sie </em>und <em>es:</em> Es gibt einfach keine. Das Wort <span class="klingon">yaj</span> bedeutet also: <em>er/sie/es versteht</em>. Die emanzipierte Leserin wird sich freuen, denn es gibt im gesamten Klingonischen keine Unterscheidung der Geschlechter. <span class="klingon">SuvwI'</span> kann also gleichsam für <em>der Krieger</em> als auch <em>die Kriegerin</em> genutzt werden, wie im nachfolgenden Satz deutlich wird: <span class="klingon">SuvwI' yaj ghaH</span> <em>Er/sie versteht den Krieger/die Kriegerin.</em>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verben werden nicht konjugiert.</h2>				</div>
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									Nun sollte man sich beim weiteren Lernen den Kopf frei machen von den komplizierten Eigenschaften der deutschen Sprache. Es kann nur nochmal wiederholt werden: Klingonisch ist einfach! Außer der Geschlechtertrennung gibt es noch viele grammatikalische Eigenschaften, die es einfach garnicht gibt. Am Beispiel <span class="klingon">yaj</span> <em>verstehen</em> bzw. <em>er versteht</em> ist dem einen oder anderen schon aufgefallen, dass die Verben nicht konjugiert werden. Es bleibt immer bei der Grundform, die mit Vor- oder Nachsilben verziert wird. Jeder Grammatikel-Muffel wird sich darüber freuen, dass es keine Zeitformen gibt. Keine Zukunftsform, Vergangenheit, Plusquamperfekt und Präteritum &#8211; diese kann man alle vergessen. Der Klingone sagt einfach, <u>wann</u> etwas passierte, dann ist es doch klar, was gemeint ist: <span class="klingon">wa'Hu' jISop.</span> <em>Gestern aß ich.</em> und <span class="klingon">tugh jISop</span>.<em> Bald werde ich essen.</em> In beiden fällen benutzt man <span class="klingon">jISop </span><em>ich esse.</em> Als nächstes gibt es übrigens auch keine Artikel, wie <em>der, die, das </em>und<em> ein, eines</em>. Somit kann das Wort <span class="klingon">tlhIngan</span> je nach Kontext entweder <em><u>ein</u> Klingone, <u>der</u> Klingone,</em> und sogar <em><u>die</u> Klingonin </em>heißen, denn es gibt keine Unterscheidung zwischen weiblich oder männlichen Wörtern. Wenn es aus dem Kontext erkennbar ist, also mit der richtigen Vorsilbe oder wenn eine Zahl davor steht, könnte sogar eine Mehrzahl impliziert sein, denn die Silben für die Mehrzahl sind nicht zwingend notwendig: <span class="klingon">cha' tlhIngan</span> &#8211; <em>zwei Klingonen.</em>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sein oder lieber nicht sein?</h2>				</div>
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									Beim nächsten Punkt wären Freunde von Shakespeare wohl erst mal enttäuscht, denn es gibt kein Wort für <em>sein</em>. Dieses Wort hat mehrere Bedeutungen, die in manchen Sprachen wie Spanisch mit zwei verschiedenen Verben ausgedrückt werden. Die eine Verwendung ist ein Hilfsverb, sein wird verwendet bei Vergangenheitsformen, z.B. <em>ich bin gegangen</em>. Solche Konstruktionen gibt es aber wie oben schon erwähnt im Klingonischen nicht. Eine andere Verwendung findet statt bei Eigenschaften: <em>es ist grün, ich bin hungrig, sie ist groß</em>. Dieses umgeht das Klingonische, weil es gar keine Adjektive hat. Stattdessen werden Verben verwendet, die wörtlich übersetzt das Wort <em>sein </em>schon enthalten: <span class="klingon">SuD, jIghung, tIn</span><em>.</em> Zuletzt gibt es noch die beschreibende Funktion, diese ist aber wirklich einfach umzusetzen. <em>Ich bin ein Klingone.</em> <span class="klingon">tlhIngan jIH</span>. Nun erwartet der Kenner wohl die Erklärung, was "General Chang" wohl sagte, als er Hamlet zitierte. Diese Übersetzung war in der Tat eine Herausforderung, aber erklärt die eigentliche Bedeutung der Aussage in Hamlet. <span class="klingon">taH pagh taHbe' </span>heißt wörtlich <em>Fortbestehen oder nicht fortbestehen</em>. Auch dies ist eine Auslegung des Verbes <em>sein</em>.								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zusammenfassend...</h2>				</div>
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									<p>Nachdem man sich von den komplizierten Eigenheiten seiner eigenen Muttersprache befreit hat, wird es schon ein Schritt einfacher Klingonisch zu lernen. Aus den obigen Beispielen wird vielleicht auch klar, wie kurz und prägnant das Klingonische ist. Es ist eine Sprache für Krieger, deswegen ist sie auch sehr direkt und ohne Umschweifungen. Aber vor allem auch ohne überflüssige Kleinteile. Komplett ohne Grammatik wird man jedoch nicht auskommen, denn es ist eine echte Sprache, also kein Trick. Man muss sich auch an manch unlogische Sachen gewöhnen, aber eben dies ist ein Zeichen für eine Sprache. Und das ist es auch was Spaß macht, sich der Herausforderung zu stellen, diese Sprache zu lernen.</p>								</div>
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									<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals 2012 im Corona-Magazin, dem umfassendsten Phantastik-Magazin seit 1997, welches seit 2021 unter dem Namen <strong>Phantastika </strong>vertrieben, und 2022 eingestellt wurde. <br /></em></p>								</div>
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