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	<title>Hintergrundinfos &#8211; Deutsches Klingonisch-Institut</title>
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	<title>Hintergrundinfos &#8211; Deutsches Klingonisch-Institut</title>
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		<title>Ist das Klingonisch in Starfleet Academy gut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 07:06:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vierte Folge konzentriert sich stark auf den jungen klingonischen Kadetten Jay-Den Kraag. Die Erwartungen an klingonische Dialoge waren hoch, doch es gab nichts wirklich Brauchbares, außer ein paar kleinen Andeutungen, die über die Folge verteilt waren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="12625" class="elementor elementor-12625" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Als nettes Easter Egg enthält der Vorspann der Folge „Vox in Excelso“ einige <a href="https://klingonisch.de/lernen/schreiben/">klingonische Buchstaben</a>. Es ist der Satz, der normalerweise auf Englisch „A CBS Studios production“ geschrieben wird, hier aber etwas anders aussieht:</p>								</div>
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									<p>Diese Buchstaben stehen für die Wörter <span class="klingon">much</span> „präsentieren“ oder „Präsentation“ und <span class="klingon">malja'</span> „Geschäft, Business“. Wenn das erste Wort als Substantiv „Präsentation“ gemeint war, ist die Wortstellung falsch. Es müsste dann „CBS Studios <span class="klingon">malja' much</span>“ heißen. Aber angenommen, es wurde richtig geschrieben, ist der Satz absolut passend, wenn <span class="klingon">much</span> als Verb genutzt wird: <strong>„Das CBS Studios Business präsentiert“</strong>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche klingonischen Wörter waren zu hören?</h2>				</div>
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									<p>Die erste Hoffnung, klingonische Wörter zu hören, keimte auf, als Caleb Jay-Den ein Gericht anbot, das dieser perfekt als <span class="klingon">SuvwI' tlhIq</span> aussprach, woraufhin Jay-Den es korrekt mit „Kriegereintopf“ übersetzte. Doch viel Klingonisches folgte nicht, obwohl wir eine klingonische Familie in Aktion erleben durften. Jay-Dens Vater Drekol (Martin Roach) brachte eine Waffe mit, die er <span class="klingon">HurwI'</span> nannte, das klingonische Wort für „Bogen“, das wir im Jahr 2020 kennengelernt hatten. Hält man sich an Okrands kanonische Definition dieses Substantivs, handelt es sich nicht um eine klingonische Waffe, aber mal ehrlich: Wir befinden uns 900 Jahre in der Zukunft, da kann sich die Sprache sicherlich weiterentwickeln. Die Verwendung dieses Wortes zeigt jedenfalls, dass es entweder tatsächlich von Okrand stammt oder zumindest jemand in einem Online-Wörterbuch nachgeschlagen hat.</p>
<p>Später, als die beiden Brüder in einer Rückblende durch den Wald gehen, ruft Jay-Dens Bruder Thar (Tremaine Nelson) das Wort <span class="klingon">loDnI'</span> <em>Bruder</em>. Die Untertitel zeigen lediglich „spricht Klingonisch“ an.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Haben die Buchstaben eine Bedeutung?</h2>				</div>
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									<p>In der nächsten Rückblende in Jay-Dens Vergangenheit sieht man sie, wie sie sich auf eine rituelle Jagd vorbereiten. Er hält ein Blatt Papier mit der Zeichnung eines Vogels in den Händen, über der <strong>klingonische Buchstaben</strong> stehen. Diese lauten:</p>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><span class="piqad">bozdegh had doq</span></p>								</div>
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									<p>In lateinischen Buchstaben konvertiert, ergibt dies <span class="klingon">bo’Degh HaD DoQ</span>. Dabei wurde der häufige Fehler gemacht, <span class="klingon">gh</span> als G + H einzugeben, weshalb es sich <span class="klingon">ghH</span> liest. Der erste Teil soll anscheinend „Vogelkunde“ (auf Englisch wörtlich „bird study“) heißen. Hier ist aber ein kleiner Fehler unterlaufen, da <span class="klingon">HaD</span> nur ein Verb und kein Substantiv ist. Dem englischen Wort „study“ (studieren) kann man das aber nicht ansehen, daher die Verwechslung, die leider häufig passiert. (Auch könnte man jetzt argumentieren, dass Okrand aus dem Verb ein Nomen gemacht hat, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass jede Art von Wissenschaft mit dem Nomen <span class="klingon">QeD</span> endet. Aber wer weiß, vielleicht werden wir auch da eines Besseren belehrt. Wir werden berichten.)</p><p>Das letzte Wort, das eine Zeile darunter steht, ist höchstwahrscheinlich ein Tippfehler für <span class="klingon">toQ</span> <em>Raubvogel</em>. Es ergibt weniger Sinn, dass es tatsächlich <span class="klingon">DoQ</span> („Territorium beanspruchen) bedeuten sollte. (siehe den Eintrag für das Wort im Klingonisch-Wiki unter <a href="https://klingon.wiki/Wort/ToQ" target="_blank" rel="noopener">https://klingon.wiki/Wort/ToQ</a>)</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie ist die Aussprache?</h2>				</div>
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									<p>Später in dieser Folge fällt ein kleines, aber wichtiges Detail auf. Die meisten <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">sprechen</a> den Namen der klingonischen Heimatwelt „Kronos“ genau wie „Chronos“ oder reimend auf „Bonus“ aus. Als Nahla vom klingonischen General Obel Wochak (David Keeley) besucht wird, spricht er den Namen auf klingonisch aus, das heißt, mit einer kurzen Pause in der Mitte, genau wie es geschrieben wird: <span class="klingon">Qo'noS</span>. (Audiobeispiel im Klingonisch-Wik unter <a href="https://klingon.wiki/Wort/Qo-noS" target="_blank" rel="noopener">https://klingon.wiki/Wort/Qo-noS</a>) Das könnte ein Einzelfall sein, aber auch Jay-Den spricht den Namen so aus, als er seine mitreißende Abschlussrede im Debattierclub hält. Sogar den Namen Kahless spricht er auf klingonisch aus, nämlich <span class="klingon">qeylIS</span> mit einem „sch“ am Ende.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonische Trinksprüche bei Starfleet Academy</h3>				</div>
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									<p>Natürlich darf <strong>Blutwein</strong> nicht fehlen, wenn ein Klingone im Spiel ist. Trinken wird üblicherweise von einem Trinkspruch begleitet, wie wir im Sprachkurs „Conversational Klingon“ (von 1993) gelernt haben. Genau daher stammt auch der Trinkspruch, den wir in dieser Folge hören: <span class="klingon">’IwlIj jachjaj!</span> „Möge dein Blut schreien!“, rufen General Wochak und Captain Nahla lautstark und mit perfekter Aussprache.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die rituelle Jagd</h3>				</div>
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									In einer dritten Rückblende sehen wir die rituelle Jagd, die Teil seines Initiationsritus ist. Jay-Dens Vater zeigt ihm einen Falken, den er <span class="klingon">veqlargh toQ</span> nennt. Diese Wortkombination ist uns neu, setzt sich aber aus existierenden Wörtern zusammen: <span class="klingon">veqlargh</span>, der Fek'lhr, eine klingonische Art teuflisches Wesen, und <span class="klingon">toQ</span>, Raubvogel.

Ganz am Ende – in einer weiteren Rückblende – hören wir die Klingonen ein Lied singen, das eindeutig aus existierenden klingonischen Wörtern besteht. Leider ist die Tonqualität nicht gut genug, da die Stimme des Kadettenmeisters alles übertönt.

Zum Abschluss dieser wundervollen und emotionalen Folge, die mein klingonisches Herz tief berührt hat, eröffnet Captain Nahla den Kampf gegen die Klingonen mit einem lauten Ruf: <span class="klingon">Qapla&#146;!</span>								</div>
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		<title>Wir rennen nicht mit Alu-Hüten rum &#8211; 40 Jahre Klingonisch</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/wir-rennen-nicht-mit-alu-hueten-rum-40-jahre-klingonisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2024 06:54:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Sprache klingt so fremd wie von einem anderen Stern: Rau, derb und voller Kehlkopflaute. Vor 40 Jahren entwickelt, ist Klingonisch bei vielen «Trekkies» längst zum irdischen Hobby geworden. Saarbrücken (dpa) &#8211; Am Anfang war es nur eine Handvoll Geräusche, die Außerirdische in fremden Galaxien von sich gaben. Vor 40 Jahren &#8211; im Jahr 1984 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10546" class="elementor elementor-10546" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Die Sprache klingt so fremd wie von einem anderen Stern: Rau, derb und voller Kehlkopflaute. Vor 40 Jahren entwickelt, ist Klingonisch bei vielen «Trekkies» längst zum irdischen Hobby geworden.</strong></p>								</div>
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									<p><em>Saarbrücken (dpa)</em> &#8211; Am Anfang war es nur eine Handvoll Geräusche, die Außerirdische in fremden Galaxien von sich gaben. Vor 40 Jahren &#8211; im Jahr 1984 &#8211; entstanden Wörter, Sätze, Dialoge und eine echte Grammatik.</p><p>Heute umfasst die Kunstprache Klingonisch rund 5000 Wörter, die längst viele irdische Wesen erreicht hat. «Es sind schätzungsweise 100 Menschen weltweit, die diese Sprache flüssig sprechen», sagt <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Lieven L. Litaer</a>, der seit mehr als 20 Jahren in Saarbrücken die Sprache der «Trekkies» unterrichtet. Hinzu kämen Tausende, die Klingonisch lernten und es auch schon sehr gut könnten.</p><h2>Erfunden für die Kultserie Star Trek</h2><p>«Ich hätte nie gedacht, dass mal so viele Menschen Klingonisch lernen», sagte dessen Entwickler, der US-amerikanische Sprachwissenschaftler Marc Okrand, unlängst bei einem <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Sprachtreffen in Saarbrücken</a>. Der 75-Jährige hat die Sprache der Klingonen im Auftrag des Konzerns Paramount Pictures für «Star Trek» entworfen. Und zwar mit klarem System. <a href="https://klingonisch.de/lernen/sprachaufbau/">Satzaufbau</a> ist Objekt, Verb, Subjekt. Keine Zeitformen, Verben werden nicht gebeugt. Dafür gibt es aber reichlich Pronomen und Nachsilben.</p><p>«Klingonisch wurde mit Absicht als außerirdische Sprache gestaltet und hat deswegen so gut wie keine Ähnlichkeit mit irgendeiner irdischen Sprache», sagt Litaer. Auch die <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">Aussprache</a> klinge nicht nur fremd, sondern sei auch schwierig. «Weil es sehr viele Kehllaute und viele Zischlaute gibt. Und wenn man die kombinieren muss, ist es anstrengend.» So heißt «<span class="klingon">tlhIngan Hol vIghoj</span>»: «Ich lerne Klingonisch».</p>								</div>
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									<h2>Immer wieder neue Wörter</h2><p>In diesem Jahr jährt sich die Premiere des Films <em>«Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock»</em> zum 40. Mal. Darin sei erstmals die von Okrand entwickelte klingonische Sprache verwendet worden, sagt Experte Litaer. Im ersten «Star Trek»-Kinofilm 1979 habe es zwar auch ein paar Worte Klingonisch gegeben, die der Schauspieler James Doohan erfunden habe.  Diese hätten aber weder Bedeutung noch Grammatik gehabt. «Es waren einfach nur elf Silben», sagt der 44-Jährige.</p><p>Im ersten Klingonisch-Wörterbuch von Okrand (1985) gab es zunächst 1800 Wörter. Sie bezogen sich vor allem auf Science-Fiction und Weltraumsituationen. Was fehlte, waren Alltagswörter wie Brot, Bratpfanne oder Tisch, sagte Litaer. Diese kamen dann nach und nach dazu, auch auf Nachfrage der Klingonisten, also der, die die Sprache sprechen wollten. Okrand, der als einziger Wörter für das Klingon Language Institute schöpft, hatte Schülern in Saarbrücken jüngst neue Vokabeln mitgebracht: für Bikini, Sandalen, BH, Biene und Rollkragenpullover. Und die klingonische Schreibweise für Ukraine: <span class="klingon">'uqrayI'na</span>.</p>								</div>
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									<h2>Wieso Außerirdisch Spaß macht      </h2><p>Der Gymnasiallehrer Oliver Fechtig aus Stuttgart lernt die Sprache der Klingonen bereits sei 2019. «Ich finde es spannend, weil es ganz anders ist als das, was man kennt», sagt der 44-Jährige als Star-Trek-Fan. Vor allem die Grammatik sei für ihn eine Herausforderung. «Es macht total Spaß», sagt der Mathe- und Physiklehrer. «Für mich ist es eine Erweiterung des Spektrums. Ich wollte mal was ganz anderes machen.»</p><p>Raik Lorenz ist aktiv seit 2002 dabei. «Die Community ist großartig. Ich mag das offene Umfeld des Klingonen-Clubs», sagt er. Die Sprache sei logisch aufgebaut, die Grammatik lasse sich relativ leicht lernen.  Die Aussprache sei «Übung und ein bisschen Überwindung», mache aber Spaß, sagt der Student, der Europäische Minderheitensprachen an der Uni Leipzig studiert. Inzwischen hätten sich in der Sprechergemeinschaft auch Dialekte ausgebildet. In den USA klinge das Klingonisch teilweise anders als in Deutschland.</p><p>«Viele lernen es einfach nur, weil es etwas Besonderes ist», sagt Litaer, der zum Jubiläum zwei neue Bücher herausbringt: Im Frühjahr ein Lehrbuch «<a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-auf-conventions/">Klingonisch auf Conventions</a>» und Ende des Jahres ein Werk über die Entstehungsgeschichte des Klingonischen. Der Star-Trek-Fan hat schon viele Bücher rund um Klingonisch verfasst. Er hat auch den «<a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/der-kleine-prinz-auf-klingonisch/">Kleinen Prinz</a>» und «<a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/alice-im-wunderland-auf-klingonisch/">Alice im Wunderland</a>» ins Klingonische übersetzt.</p>								</div>
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									<h2>Klingonisch ist direkt</h2><p>Ob die Sprache auch etwas aussagt über die Kultur der Klingonen? Ja, unbedingt, meint Litaer. Das Volk sei «nicht unhöflich, aber sehr direkt». Die Wörter «bitte» und «danke» gebe es nicht. Man sage daher: «Gib mir das Brot!» Und wenn man jemanden treffe, begrüße man nicht, sondern sage «<span class="klingon">nuqneH</span>» – was so viel heißt wie: «Was willst du?»</p><p>Klar &#8211; als Klingonisch-Lernender ziehe man auch Verwunderung auf sich. «Aber keine Sorge! Wir laufen nicht den ganzen Tag in Alu-Hüten rum, beten irgendwelche außerirdischen Gottheiten an und warten darauf, von ihnen abgeholt zu werden», sagt Litaer. Man sei sich bewusst, dass «Star Trek» nur eine Sendung sei und es keine Klingonen gebe. Klingonisch zu lernen, mache einfach nur Spaß. So wie andere Hobbys auch. «Man kann sich ja auch fragen, ob es sinnvoll ist, Briefmarken zu sammeln oder einen Töpferkurs zu besuchen.»</p>								</div>
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									<p>Mit freundlicher Genehmigung der dpa <br />Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg, <a href="https://www.dpa.com" target="_blank" rel="noopener"><span dir="ltr">www.dpa.com</span></a></p>								</div>
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		<title>40 Jahre Klingonisch</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/40-jahre-klingonisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 14:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[klingonisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ersten klingonischen Worte erschienen schon früher, aber die vollständige klingonische Sprache, wie wir sie heute kennen, wurde vor genau 40 Jahren entwickelt. Das muss gefeiert werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10189" class="elementor elementor-10189" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Wir feiern das Jahr 2024 als das #KlingonischJahr2024 oder auch schlichtweg #40JahreKlingonisch. Dazu haben wir einige Besonderheiten geplant, um uns alle daran zu erinnern, wie diese Sprache überhaupt entstanden ist, und wo ihre Wurzeln wirklich liegen.</strong></p><h2>Halt, Moment! Wieso erst 40 Jahre?</h2><p>Okay &#8211; die hartgesottenen Trekkie und auch Schüler des <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonisch-Symposiums</a> werden hier gleich einhaken: Klingonisch gibt es doch schon viel länger! Immerhin wurden die ersten Wörter Klingonisch im ersten Star-Trek-Kinofilm in 1979 gesprochen, und das ist soweit ich gerechnet habe, doch etwas mehr als 40 Jahre her.</p><p>Die Erklärung ist einfach und deutlich: Jene ersten Wörter waren durch den Schauspieler James Doohan erfunden worden und hatten damals weder Bedeutung, noch Grammatik. Auch war die Menge der Wörter derart gering, dass nicht einmal alle phonetischen Möglichkeiten einer Sprache genutzt wurden. Etwas provokativ formuliert: Doohans Klingonisch war nur ein Handvoll Geräusche.</p><h3>Einsatz Marc Okrand</h3><p>Erst mit der Planung von <em>Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock</em> wurde ein Linguist beauftragt, und zwar jener, der zwei Jahre vorher den vulkanischen dialog für Mr. Spock entwickelt hatte: <strong>Marc Okrand</strong>. Er griff Doohans Sätze auf, ergänzte die Phonetik und entwickelte eine komplette Grammatik zur Sprache. Der Rest ist Geschichte. Star Trek III erschien 1984 in den Kinos, was somit genau<strong> 40 Jahre</strong> her ist.</p><h3>Das offizielle Wörterbuch Klingonisch/Deutsch</h3><p>Direkt im Anschluss an den Film erhielt Marc Okrand den Auftrag, seine Grammatik als Buch zu veröffentlichen, mit dem dem einfachen Titel <em>„The Klingon Dictionary“</em>, Englisch für „das klingonische Wörterbuch“ (auch <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/das-offizielle-woerterbuch/">in unserem Webshop</a>). Dieses war eigentlich nur als Merchandise-Gag gedacht, aber da die Sprache darin komplett beschrieben wird, begannen einige Leute damit, diese Sprache zu lernen. Nicht überraschenderweise waren dies meistens nur Trekkies, aber auch Sprachforscher und Linguisten begaben sich schnell an dieses interessante Terrain.</p>								</div>
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									<h2>Das Klingonisch-Jahr 2024</h2><p>Wir möchten noch nicht alles verraten, aber wir möchten euch in diesem Jahr deutlich an Klingonisch erinnern. Es beginnt mit einem <strong>TV-Auftritt</strong> eures Klingonischlehrers, Neuveröffentlichung von <strong>klingonischen Opern</strong>, Neuerscheinungen von Büchern, einem komplett neuen Vortrag auf der <strong>FedCon</strong>, als auch anderen Kleinigkeiten — Lasst euch überraschen!</p>								</div>
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									<h3>Neues Buch: Klingonisch auf Conventions</h3><p>Im Frühjahr 2024 wird es erscheinen: ein komplett neues Lehrbuch, als Fortsetzung von <em><a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-fuer-einsteiger/">Klingonisch für Einsteiger</a>!</em> Inhaltlich ist es jedoch komplett anders aufgebaut, denn hier wird direkt am Beispiel gelehrt. – Mehr dazu gibt es im Blog-Artikel <a href="https://klingonisch.de/news/buchankuendigung-klingonisch-auf-conventions/">Buchankündigung: Klingonisch auf Conventions</a>, und man kann das Buch <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/klingonisch-auf-conventions/"><strong>jetzt schon vorbestellen</strong></a>!</p><h3>&#8230;und noch ein Buch</h3><p>Ein weiteres großes Projekt ist in Bearbeitung und erscheint als Abschluss Ende des Jahres. Der Inhalt dreht sich natürlich rund um die klingonische Sprache, aber mehr Details werden wir erstmal nicht verraten.</p><h3>Eine klingonische Oper</h3><p>Im Jahre 1999 arbeitete ich als Übersetzer für ein Projekt an der Berliner Akademie der Künste. Es war eine Oper, die auf elektronischer Musik basiert und Texte aus Hamlet enthält, sowie einige Passagen auf Deutsch, Chinesisch und – natürlich – Klingonisch. Diese Oper mit dem Namen <span class="klingon">juHrop</span> <i>(Heimweh)</i> feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und erscheint daher neu in einer komplett überarbeiteten Neufassung. Mehr dazu später.</p><h3>Klingonische Musik</h3><p>Manche einer hat schon entdeckt, dass ich nicht nur als Klingonischlehrer unterwegs bin, sondern manchmal auch etwas auf Klingonisch singe. Dafür ist vor allem Sprechgesang gut geeignet. Möglicherweise werde ich in diesem Jahr wieder etwas neues produzieren.</p>								</div>
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									<h2>Aber warum?</h2><p>Das werde ich immer wieder gefragt: Warum macht man das? Warum machst DU das? Aus meiner Sicht ist es simpel und klar: <strong>Klingonisch lernen macht Spaß!</strong></p>								</div>
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									<p>Das ist es, was ich jedem beibringen möchte. Ich selbst mache das hier, weil ich euch den Weg zu dieser <strong>spannenden Materie</strong> zeigen kann. Wenn ihr Freude an dieser Sache habt, dann habe ich mein Ziel erreicht. Mir ist bekannt, dass viele sich für das Thema interessieren, aber noch gar nicht wissen, was es dazu alles gibt. Viele kennen nicht mal unsere <a href="https://klingonisch.de/">Internetseite</a>. Immer wieder sind Leute überrascht zu hören, dass es in Saarbrücken einen jährlichen <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs</a> gibt. Viele Interessierte wissen nicht, welche <a href="https://klingonisch.de/lernen/literatur/">Bücher es zum Lernen gibt</a>. Oder dass es ein riesiges <a href="https://klingonisch.de/lernen/klingonisch-wiki/">Nachschlagewerk als Wiki</a> gibt.</p><p>Mit unserer diesjährigen Aktion wollen wir einfach mal alle wachrütteln, die Klingonisch lernen wollen, und darauf zeigen, wie viel <strong>Spaß</strong> das machen kann!</p>								</div>
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									<p style="text-align: center;">Jetzt weiterlesen: → <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/warum-wir-klingonisch-lernen/"><strong>Warum wir Klingonisch lernen</strong></a></p>								</div>
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		<title>Das Großstadtrevier spricht Klingonisch</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/das-grossstadtrevier-spricht-klingonisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 20:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder einmal hat es die klingonische Sprache in eine TV-Serie geschafft; Diesmal war es aber im deutschen Fernsehen. Das Klingonisch-Institut weiß mehr darüber.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7638" class="elementor elementor-7638" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Nicht nur den Klingonisch-Experten wird bekannt sein, dass die klingonische Sprache auch außerhalb von <em>Star Trek</em> gerne verwendet wird.</strong> Wenn das der Fall ist, dann ist der Zweck davon meistens, eine der Figuren im Film oder der Serie als Trekkie zu outen, so wie das auch bei <em>The Big Bang Theory</em> mehr als auffällig war. Deutsche Serien und Filme sind dabei etwas zurückhaltender, obwohl man auch bei der <a href="https://klingonisch.de/news/die-sendung-der-maus-wird-50-auf-klingonisch/">Sendung mit der Maus</a> schon Klingonisch gesprochen hat.</p><p><strong>Nun war endlich auch mal eine deutsche TV-Serie an der Reihe.</strong> Im Staffelfinale der 35. Staffel von <strong><em>„Großstadtrevier“</em> </strong>mit dem Titel <em>„Taxi, Taxi“,</em> die am 23. Januar 2023 auf ARD ausgestrahlt wurde, waren sogar gleich mehrere Sätze auf Klingonisch zu hören.</p>								</div>
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									<h2>Taxi, Taxi</h2><p>Die Webseite des ARD beschreibt die Folge in etwa so:</p><p class="text small"><em>Eine mysteriöse Geschichte über einen vorgetäuschten Selbstmord, inszeniert als perfekter Mord, erzählt ein Fahrer Frau Küppers ungefragt. Richtig unheimlich wird der Vorfall am nächsten Tag, als die Zeitung über den geschilderten Freitod berichtet. [&#8230;]  </em></p><p class="text small"><em>Auch Harry Möller und Nils Sanchez sind unter Taxifahrern im Einsatz. Ralf Thiel und Karlo Diezemann buhlen um die Gunst der gleichen Frau, was die Streithähne sogar zu Sachbeschädigungen an ihren Fahrzeugen verleitet. Wie gut, dass Nils ein paar Brocken Klingonisch, einer konstruierten Sprache aus Science-Fiction-Filmen, sprechen kann. Das führt zu einer neuen Ebene der Verständigung.</em></p>								</div>
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									<h2>Dialog 1: Sprechen Sie Klingonisch?</h2><p>Zeimlich weit zu Anfang (05:30) spricht Taxifahrer Ralf (Ryan Wichert) auf Klingonisch ins Telefon: <span class="klingon">nuqneH?</span> (Hallo?) <span class="klingon">jISovbe'. vIchaw'laHbe'.</span> (Ich weiß es nicht. Das kann ich nicht zulassen.)</p><p>Die Hauptfigur Nils Sanchez (Enrique Fiß), der sich hiermit als Trekkie outet, fragt ihn überrascht: <span class="klingon">tlhIngan?</span> (Klingonisch?) Woraufhin der Taxi-Fahrer Ralf ihn fragt, ob er Klingonisch spricht: <span class="klingon">tlhIngan Hol Dajatlh'a'?</span> Nils antwortet mit <em>„Ja, ein Bisschen.“</em></p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="448" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_05-30-1024x573.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7688" alt="Nils Sanchez kniet vor einem Auto, schaut hoch und fragt Ralf, ob er Klingonisch spricht." srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_05-30-1024x573.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_05-30-300x168.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_05-30-768x430.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_05-30-600x336.jpg 600w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_05-30.jpg 1277w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">„tlhIngan Hol Dajatlh'a'?“ © ARD / Letterbox Filmproduktion GmbH</figcaption>
										</figure>
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									<h2>Dialog 2: Idioten!</h2><p>In der zweiten Szene, gegen Ende der Folge (36:37), ruft Polizist Nils einen Verdächtigen auf Klingonisch zu: <span class="klingon">ghopDu' tIpep</span> (Hände hoch!), was jedoch genau wie die anderen Sätze ohne Übersetzung stehen bleibt.</p><p>Nach Auflösung der Geschichte (bei 37:30) möchte Nils die beiden Kontrahenden auf Klingonisch beleidigen, macht dabei aber einen kleinen Grammatikfehler: sinngemäß sagt er „Idioten“: <span class="klingon">QIpwI'mey</span>, aber mit der falschen Nachsilbe. Ralf und sein Kollege Karlo (Wolfgang Boos) korrigieren ihn darauf direkt, denn es muss <span class="klingon">QIpwI'pu'</span> heißen. Nils hatte die falsche Mehrzahl-Nachsilbe verwendet: <span class="klingon">-mey</span> für Gegenstände anstatt <span class="klingon">-pu'</span> für Personen.</p><p>Nach dieser Erkenntnis über ihr gemeinsames Hobby versöhnen sich die Beiden und gehen gemeinsam ein Bier trinken. Auf dem Weg dorthin hört man noch ein leises <span class="klingon">nuqneH</span> als Begrüßung, und sie vertiefen sich unhörbar im Gespräch.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="449" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_37-40-1024x575.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7686" alt="Szene aus der Folge 486. links Taxifahrer Ralf, der mit dem Finger nach rechts auf Karlo zeigt." srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_37-40-1024x575.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_37-40-300x168.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_37-40-768x431.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_37-40-600x337.jpg 600w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/grossstadtrevier_486_37-40.jpg 1279w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">„Du sprichst Klingonisch?“ © ARD / Letterbox Filmproduktion GmbH</figcaption>
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									<h2>War es gutes Klingonisch?</h2><p>Ich kann euch mit bestem Gewissen bestätigen, dass das Klingonisch korrekt ist, denn ich hatte selbst das Vergnügen, dieses zur Verfügung zu stellen. Es hat mich sehr geehrt, an einer solchen Produktion mitwirken zu dürfen, und es hat mich auch gefreut, dass man sich die Mühe gemacht hat, es richtig zu machen, denn das ist nicht immer der Fall.</p><p>Während der Dreharbeiten wurde ich durch den Regieassistenten Matthias Meyer-Hanno kontaktiert, der mich darum bat, den Text zu übersetzen und den Schauspielern Aussprachetipps zu geben. So wie es bei Filmproduktionen üblich ist, erhielt ich kein komplettes Drehbuch, sondern er bot mir einen vorbereiteten Text an. Leider war auch er in die Falle getappt, einen Online-Übersetzer zu verwenden, wodurch der Text kompletter Nonsens war (siehe dazu auch →<a href="https://klingonisch.de/news/vertraue-keiner-ubersetzer-app/">Vertraue keiner Übersetzer-App</a>). Um den Text zu übersetzen erhielt ich dann doch einen Einblick in den relevanten Teil des Drehbuchs und konnte den Text entsprechend übersetzen, so dass er in der Szene auch Sinn ergibt.</p>								</div>
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									<h2>Das Coaching der Darsteller</h2><p>Einen direkten Kontakt zur Filmcrew gab es aus organisatorischen Gründen nicht, daher stellte ich den Schauspielern einen kleinen Crashkurs als Audio-Datei zur Verfügung, so wie das auch Klingonisch-Erfinder Marc Okrand schon für die Kinofilme gemacht hatte, obwohl dieser dafür noch eine zeitgemäße Audio-Kassette verwendete. Die Audiodateien haben offensichtlich ausgereicht, denn die Aussprache der Schauspieler waren absolut fehlerfrei.</p>								</div>
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									<h2>Parallelen</h2><p>Eine absichtliche Imitation möchte ich keineswegs unterstellen, aber es gibt eine ähnliche Szene in einer Folge von Navy CIS aus dem Jahre 2006. Nachdem die Polizisten dort von einem als Klingone verkleideten Verdächtigen auf Klingonisch beleidigt wurden, übersetzte Agent Gibbs seinem Partner die Sätze. Dieser Partner fragt ihn anschließend, ob er Klingonisch spreche, und Agent Gibs antwortete mit <em>„Nicht fließend, aber ja.“</em></p>								</div>
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									<h2>Zusammenfassung</h2><p>Derartige Verwendungen der klingonischen Sprache erscheinen in den vergangenen Jahren immer häufiger. Das schöne daran, ist es, zu beobachten, dass die Sprecher in solchen Situationen nicht mehr als stupide Idioten abgetan werden, sondern sogar die Hauptfigur einer Serie mit Stolz dazu steht, Klingonisch zu beherrschen. Immer mehr Filmemacher achten darauf, richtiges Klingonisch zu verwenden, anstatt sich etwas aus den Fingern zu saugen, was ein Zeichen dafür ist, dass Klingonisch trotz seines Exoten-Status immer häufiger als seriöse Sprache betrachtet wird.</p><p><strong>Das „Großstadtrevier“ kann nun ebenfalls stolz darauf sein, auf dieser Liste der guten Klingonisch-Szenen zu erscheinen.</strong></p>								</div>
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									Weitere Infos zur Serie:
<ul>
 	<li><a class="extern" href="https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/grossstadtrevier/index.html" target="_blank" rel="noopener">Homepage von „Großstadtrevier“</a></li>
 	<li>Mediathek des ARD: <a class="extern" href="https://www.ardmediathek.de/video/grossstadtrevier/taxi-taxi-486/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2dyb8Ofc3RhZHRyZXZpZXIvMjAyMy0wMS0yM18xOC01MC1NRVo" target="_blank" rel="noopener">Folge 486</a> (Video verfügbar bis 23.07.2023)</li>
</ul>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><strong>Weiterführende Informationen <br />zu diesem Thema gibt es <br /></strong><strong>im Klingonisch-Wiki:</strong></p>								</div>
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		<title>Warum das qepHom nicht wächst</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/warum-das-qephom-nicht-waechst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 11:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[qepHom]]></category>
		<category><![CDATA[Anmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Klingonischkurs]]></category>
		<category><![CDATA[Teilnehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Klingonischkurs in Saarbrücken stößt an seine Grenzen und nimmt nicht mehr Teilnehmer auf. Aber ist das überhaupt ein Problem?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7380" class="elementor elementor-7380" data-elementor-post-type="post">
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das kleine Treffen ist groß geworden</h3>				</div>
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									<p>Vor über zwanzig Jahren starteten wir ein wahrhaft „kleines Treffen“, auf Klingonisch <span class="klingon">qepHom</span>, an dem wir uns mit ein paar Freunden trafen um Klingonisch zu üben. Jahr für Jahr kamen immer mehr hinzu, und irgendwann beschlossen wir, eine Obergrenze festzulegen. Manche scheinen darin einen Problem zu sehen und suchen nach Lösungen. Hier erklären wir kurz, warum wir gar keine Lösung dafür benötigen.</p>								</div>
				</div>
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									<h3>Grund für die Obergrenze</h3><p>Jede Lehrkraft wird diese Frage schnell beantworten können: In Schulen liegt die übliche Höchstgrenze von Schulklassen bei etwa 30 Schülern. An unserem <span class="klingon">qepHom</span> sind es knapp über 60. Mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen.</p><p>Aber nicht nur die Betreuung einer so großen Gruppe ist eine Herausforderung, auch die Vorplanung und Organisation wächst dadurch. Je mehr Teilnehmende, umso mehr Conpacks werden gepackt. Jeder einzelne Schritt der Organisation wird vervielfältigt.</p><p>Zudem kommt ein weiterer Aspekt, der uns sogar noch wichtiger ist: Der persönliche Kontakt. In den ersten Jahren saßen zum Abendessen alle gemeinsam an einem Tisch. Inzwischen sind es fünf Tische. Je größer die Menge der Teilnehmenden, umso weniger kann der enge Kontakt funktionieren. Das so stark geschätzte Gefühl der Familie löst sich irgendwann auf.</p>								</div>
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										</figure>
									</div>
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									<h3>Zwei qepHommey im Jahr?</h3><p>Bei der gestiegenen Zahl der Interessierten ist die naheliegende Lösung, diesen großen Andrang auf zwei getrennte Treffen im Jahr zu verlegen. Das wäre doch lustig, oder? Dann haben wir das Frühjahrs-<span class="klingon">qepHom</span> und das Herbst-<span class="klingon">qepHom</span>. Warum nicht?</p><p>Ganz ehrlich, glaubt ihr echt, wir hätten darüber nicht nachgedacht? Hier gibt es mehrere starke Gegenargumente.</p><ol><li>Es ist uns einfach zu viel Aufwand. Oben ist schon erläutert, was wir alles machen, und das <em>wollen</em> und <em>können</em> wir auch nicht stemmen.</li><li>Wir wissen, dass das <span class="klingon">qepHom</span> in Saarbrücken für viele das Highlight des Jahres ist, die letzte große Veranstaltung im Jahr.</li><li>Ein zweites Treffen wäre kein Zusatz, sondern reißt das <span class="klingon">qepHom</span> auseinander. Viele würden sich dann überlegen, auf welches von beiden sie gehen, wodurch der Zusammenhalt auseinanderfällt.</li><li>Und zuletzt: Was wäre, wenn es sich tatsächlich nicht trennt, sondern die Interessierten plötzlich <em>beide</em> Treffen besuchen wollen? Wir wären keinen Schritt weiter, hätten aber dennoch doppelt Arbeit.</li></ol>								</div>
				</div>
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									<h3>Wer macht hier was?</h3><p>Vielen Teilnehmenden scheint immer noch nicht bewusst zu sein, dass die Orga des <span class="klingon">qepHom</span> wirklich nur aus zwei Personen besteht: Wir, das sind der <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Klingonischlehrer Lieven</a> und seine Frau Insa. Und wir beide machen wirklich alles, was für das <span class="klingon">qepHom</span> benötigt wird.</p><p>Daran verdienen wir finanziell nichts, das machen wir als Hobby, und wir machen es gerne. Aber es muss sich auch in Grenzen halten. 1.200 Holzfiguren für ein Brettspiel sortieren, oder 6.760 Steine für Scrabble auszuschneiden geht nicht so nebenbei. Am Jubiläum hatten wir ingesamt 53 T-Shirt-Bestellungen, die alle sortiert und in die Conpacks gesteckt werden. 60 Teilnehmende bedeutet natürlich auch ebensoviele Namenschilder, die gedruckt, geschnitten und bestückt werden müssen.</p><p>Mit anfänglich 20 Klingonisten war das ein Klacks, heute mit 60 ist es grenzwertig, aber 100 oder noch mehr ist einfach nicht machbar.</p>								</div>
				</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/qepHom-Vorbereitung-1024x576.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-7413" alt="diverse klingonische Wörter auf ausgeschnittenen Papierzetteln" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/qepHom-Vorbereitung-1024x576.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/qepHom-Vorbereitung-300x169.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/qepHom-Vorbereitung-768x432.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/qepHom-Vorbereitung-600x337.jpg 600w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/qepHom-Vorbereitung.jpg 1080w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text"></figcaption>
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				</div>
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									<h3>Brauchen wir unterstützung? Nein.</h3><p>Natürlich kommen sofort die Vorschläge, man könne uns gerne dabei helfen. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Wer soll das machen? Die meisten leben irgendwo auf der anderen Seite des Landes, und zudem sind viele der Vorarbeiten in letzter Minute, dann wäre jede Hilfe eher störend als nützlich.</p><p>Eine weitere Option wäre natürlich bezahltes Personal, aber das würde durch die Teilnehmenden bezahlt, wodurch das <span class="klingon">qepHom</span> unnötig teurer wird.</p><p>Letztendlich wollen wir aber auch gar keine Hilfe, denn wir machen es auch gerne, was wir machen, und es gibt auch nicht dermaßen viel, wo man uns unterstützen könnte.</p>								</div>
				</div>
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									<h3>Das Reichtums-Mysterium</h3><p>In den ersten Jahren wurde ein Beitrag in Höhe von zwei Euro verlangt, und dies nur um die Gebühren für die Mitgliedschaft der Jugendherberge und ein paar Fotokopien zu zahlen. In den folgenden Jahren wurde der Beitrag bis 2019 auf sagenhafte 25,- Euro erhöht, 2025 waren es 49,- Euro.</p><p>Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 49,- Euro für</p><ul><li>Kontoführung</li><li>Saalmiete</li><li>Übungsheft</li><li>diverse Gadgets</li><li>3 Tage Lesungen mit Klingonischkurs</li><li>und vieles mehr</li></ul><p>Hierbei möchten wir mal daran erinnern, wie viel der Eintritt auf eine größere Con kostet, oder ein mehrtägiges Fortbildungsseminar.</p><p>Okay, es gibt immer wieder einiges an Spenden, was jedoch immer zu 100% in das <span class="klingon">qepHom</span> investiert wurde. Am Jubiläum 2022 war der Betrag bedeutend höher, aber auch da habt ihr was dafür bekommen. Was das war, kann jeder auf dem Bericht über <a href="https://klingonisch.de/news/20-jahre-klingonischkurs-saarbruecken/">das große Jubiläum 2022</a> nachlesen.</p><p>Was wir hiermit sagen und betonen möchten: <strong>Wir verdienen am <span class="klingon">qepHom</span> rein gar nichts </strong>und legen meistens sogar noch etwas drauf. (Was ihr übrigens auch nicht wisst: Wir müssen von denen Einnahmen Umsatzsteuer abführen, und zahlen auf den Gewinn auch noch Einkommenssteuer.)</p>								</div>
				</div>
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									<h3>Schlussfolgerung</h3><p>Zusammenfassend müssen wir es ganz hart formulieren: Das <span class="klingon">qepHom</span> ist <em>unser</em> Treffen, <em>unsere</em> Privatveranstaltung, und die machen wir zu unserem Vergnügen, natürlich auch mit dem Ziel dass ihr daran Spaß habt. Wir benötigen aber keine Belehrungen oder „gut gemeinte Ratschläge“, wie man es besser machen könnte. Denn wir sind zufrieden damit, wie es ist.</p><p>Natürlich ist es jedem Klingonisten freigestellt, sich an anderen Orten und Zeiten mit anderen Klingonisten zu treffen, um Klingonisch zu lernen, ja, wir befürworten das sogar. Klingonisch soll weiter wachsen und verbreitet werden. Es soll aber auch Spaß machen. Dafür ist das <span class="klingon">qepHom</span> gemacht.</p>								</div>
				</div>
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		<title>witzige Vokabeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 May 2021 06:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz]]></category>
		<category><![CDATA[Wortspiele]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder kommt die Frage: Warum macht Klingonisch lernen so viel Spaß? Einer der Gründe liegt darin, dass viele der Vokabeln ein verstecktes Wortspiel enthalten. Dieses zu finden ist für manche ein Hobby für sich!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3893" class="elementor elementor-3893" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wahrhaft eine Sprache mit humor!</h2>				</div>
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									<p>Immer wieder taucht die Frage auf: Warum lernt man Klingonisch? Eine erfundene Sprache? Eine, die niemand spricht? Tja – die meisten Skeptiker verstummen bald, wenn ich dann zurückfrage, warum jemand gerne angeln geht oder Briefmarken sammelt. Es ist ein Hobby wie jedes andere und bedarf einfach keiner Begründung.</p><p>Selbstverständlich gibt es aber sehr wohl viele Gründe, die man aufzählen könnte. Allen vorweg der wichtigste: Weil es Spaß macht! Alle Zweifler möchten jetzt sicherlich aufgrund ihrer Erfahrungen einwerfen, dass sie nie wirklich Spaß daran hatten, in ihrer Schulzeit Seitenweise Vokabeln zu büffeln – aber gerade hier gibt es einen Grundlegenden Unterschied: Da Klingonisch bekannterweise eine erfundene, künstliche Sprache ist, enthalten viele der Wörter sehr häufig eine amüsante Entstehungsgeschichte.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eine komplette Sprache erfinden</h3>				</div>
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									<p>Als Marc Okrand zu Beginn der Achtziger des vorigen Jahrhunderts den Auftrag bekam, die klingonische Sprache zu entwickeln, hatte er als Grundlage ausschließlich die wenigen Sätze aus dem ersten Star-Trek-Film, an dessen Klang er sich orientieren konnte. Um die Sprache passend zur klingonischen Kultur zu entwickeln, legten ihm seine Auftraggeber sämtliche Drehbücher von vergangenen Star-Trek-Episoden vor, in denen die Klingonen vorkamen, auch wenn es nur kurz war.</p>								</div>
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									<p>Für den neuen Film erhielt er – wegen der üblichen Geheimnistuerei – nur jene Szenen aus dem Film, in denen die Klingonen Dialoge hatten. Zu dem Zeitpunkt stand auch noch nicht fest, welche Szenen auf Klingonisch gesprochen werden sollten. Daher entschied sich Okrand einfach, ziemlich alles zu übersetzen, was eventuell gebraucht werden könnte.</p><p>Eine Grammatik ausdenken ist eine Sache, sich tausende Vokabeln auszudenken scheint aber viel schwieriger. Der Leser soll mal versuchen, aus dem Stegreif zehn verschiedene Nonsens-Silben aufzusagen, die sich nicht ähneln und auch nicht Deutsch klingen. Man ertappt sich schnell dabei, etwas doppelt zu sagen oder versehentlich ein deutsches Wort zu hören. Die klingonische Sprache enthält inzwischen über 4.000 Wörter! Manche der zu übersetzenden Wörter sind sicherlich recht einfach, z.B. wird <em>Klingon</em> zu <span class="klingon">tlhIngan</span> und der Planet <em>Nimbus</em> heißt einfach <span class="klingon">nImbuS</span>&#8230; aber für eine fast vollständige Sprache braucht man viel Phantasie und definitiv auch Humor!</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">verschiedene Wortspiele</h3>				</div>
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									<p>Ein Großteil der Vokabeln basieren natürlich einfach nur auf willkürlichen Lauten, teilweise auch auf die Lippenbewegungen der Schauspieler. Einige wenige haben tatsächlich auch einen fast linguistisch logischen Zusammenhang. Zum Beispiel fangen alle Wörter, die mit Sprechen zu tun haben, mit ja- an: <span class="klingon">jatlh</span> <em>sprechen</em>, <span class="klingon">jat</span> <em>Zunge</em>, <span class="klingon">ja'</span> <em>erzählen</em>. Aber dann gibt es auch sehr viel verschiedene Ansätze und Arten von Wortspiele, um neue Vokabeln zu erfinden.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gegenteile im Klingonischen</h4>				</div>
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									<p>Es gibt einige Wörter, die innerhalb der klingonischen Sprache ein Gegenwort haben. Zum Beispiel ergibt das Wort <span class="klingon">ghop</span> für <em>Hand</em> rückwarts gesprochen <span class="klingon">pogh</span>, was dann <em>Handschuh</em> bedeutet. Ein <em>Mitternachts-Snack</em> <span class="klingon">ghem</span> ist rückwärts für <span class="klingon">megh</span> <em>Mittagessen</em>.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Komplementärwörter</h4>				</div>
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									Dann gibt es viele Wörter, die von Klang oder Bedeutung genau das Gegenteil des englischen Wortes zeigen. So ist das Wort für <em>Feuer</em> <span class="klingon">qul</span>, wobei Feuer bekanntlich eben nicht "cool" ist. Wenn ein Amerikaner etwas nicht mag, dann sagt er "yuck" – auf Deutsch "Igitt" – daher das klingonische Wort für <em>Schokoloade</em> <span class="klingon">yuch</span>. Und das Wort für Blut (<span class="klingon">'Iw</span>) kann man sich gut merken, da die meisten Leute bei dessen Anblick häufig "iiuuu" sagen.								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eigennamen</h4>				</div>
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									<p>Okrand hat sich auch sehr häufig bei Namen bedient. Er hat offen zugegeben, dass er das Wort für <em>Nachbar</em> <span class="klingon">jIl</span> nach seiner damaligen Nachbarin Jill benannte. Seine beiden Zwillings-Freunde Pat und Phil hat er im Wort für <em>kräftig</em> <span class="klingon">pe'vIl</span> verewigt, ohne jedoch einen Zusammenhang zu beabsichtigen. Auch seine Nichten Megan und Erin "verwendete" er für die Wörter <span class="klingon">megh'an</span> und <span class="klingon">'er'In</span>, welches der <em>Anfang</em> und <em>Ende</em> eine Stabes bedeuten.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Um die Ecke gedacht</h4>				</div>
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									<p>Für viele der Wörter muss man etwas mehr um die Ecke denken. Zum Beispiel basiert das Wort für <em>Paar</em> <span class="klingon">chang'eng</span> auf den bekanntesten Siamesischen Zwillingen Chang und Eng Bunker. Noch einen Schritt weiter geht das Wort für <em>Dach</em><span class="klingon"> beb</span>. Auf Englisch <em>roof</em>, erinnert es an einen bekannten Baseballspieler Namens Babe Ruth – ausgesprochen wie <span class="klingon">beb</span> und <em>roof</em>. Für einen Außenstehenden alles andere als offensichtlich.</p>								</div>
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										</figure>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Insiderwitze und Anekdoten</h4>				</div>
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									<p>Manche Wörter haben auch eine recht witzige Geschichte im Hintergrund, die nur die Insider kennen und verstehen. So kam es, dass während des siebten <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs Saarbrücken</a> 2008 einer der Teilnehmer irgendwie nie anwesend war. Er kam Morgens zu spät, so dass er quasi nur zum Mittagessen da war und danach hatte er wieder einen Termin. Er tauchte zwischendurch unerwartet auf, und als man ihn suchte, war er plötzlich wieder unauffindbar. Sein Name war Nima, und die Schüler begannen scherzhaft zu sagen, dass dies wohl ein klingonisches Wort für jemanden sei, der nie da ist. </p><p>Als wir dies Marc Okrand erzählten, griff dieser die Geschichte auf und fragte überrascht, woher wir dieses Wort denn kennen würden! In der Tat bedeutet nämlich das Wort <span class="klingon">nIyma'</span> soviel wie <em>Erscheinung</em>, per Definition etwas, das man sieht aber nicht wirklich da ist. Er fügte noch hinzu, dass Nima stolz sein könne, einen Namen zu haben, der wie ein klingonisches Wort klingt.</p>								</div>
				</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das Wort für Achselhöhle</h4>				</div>
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									<p>Noch irrwitziger ist die Geschichte des Wortes <span class="klingon">'I'</span>: Vor langer Zeit, in den Anfängen des Klingon Language Institute, bestand das KLI fast nur aus der Mailing-Liste, auf der die Mitglieder wild und sehr aktiv über und auf Klingonisch sprachen. In einer heftigen Diskussion darüber, dass man nicht einfach Wörter erfinden dürfe, brachte jemand das Beispiel, dass niemand wissen könne, dass das Wort <span class="klingon">'I'</span> jetzt <em>Achselhöhle</em> heißen könne, wenn nur er dieses erfunden hätte. Die Betonung liegt nun auf <em>hätte</em>, denn dieses Wort war zu der Zeit kein offizielles Wort. Einige Zeit später tauchte dieses Wort plötzlich wieder auf. Scheinbar hatte es jemand aufgegriffen, ohne zu merken, dass es nur ein fiktives Beispiel war. Glücklicherweise lösten sie dieses Problem schnell auf und hakten es unter der Kategorie "lustige Irrtümer" ab. </p><p>Da die Klingonen aber bekanntlich große Geschichtenerzähler sind, gelangte diese Anekdote selbstverständlich während des darauffolgenden Jahrestreffen des KLI, dem qep'a', auch irgendwie zu Marc Okrands Ohren. Dieser genoss diese Anekdote offenbar mit großer Freude, denn als anschließend einer der Teilnehmer fragte, was denn nun das echte Wort für <em>Achselhöhle</em> sein könnte, antwortete Okrand ganz trocken und ohne mit der Wimper zu zucken <em>"Das liegt doch auf der Hand: es ist <span class="klingon">'I'</span>."</em></p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Nervige Eselsbrücken</h4>				</div>
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									<p>Es gibt noch sehr, sehr viele Wörter, die irgendwie einen mehr oder weniger witzigen Hintergrund haben. Manche so offensichtlich, dass man gleich drüber stürzt, andere so versteckt, dass man sie sogar mit Erklärung einfach nicht verstehen kann. Das ist sicherlich amüsant, aber es gibt viele Schüler, die das eigentlich überhaupt nicht wissen wollen. Denn was anfangs als nette Eselsbrücke beim Lernen hilft, klebt später wie eine nerviges Etikett an jedem gesprochenen Wort und kann dann wirklich störend sein. Es soll jedem überlassen sein, sich diese Witzchen anzueignen – aber man sollte dabei auch nicht vergessen, Klingonisch zu lernen.</p><p>Übrigens, zum Schluss noch ein Detail: Die Klingonen sind nach einem ehemaligen Arbeitskollegen von Gene Roddenberry benannt. Dieser hieß "Wilbur Clingan".</p>								</div>
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									<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals 2012 im Corona-Magazin, dem umfassendsten Phantastik-Magazin seit 1997, welches seit 2021 unter dem Namen <strong>Phantastika </strong>vertrieben, und 2022 eingestellt wurde. <br /></em></p>								</div>
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		<title>Die Sendung mit der Maus wird 50 – Auf Klingonisch.</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/die-sendung-mit-der-maus-wird-50-auf-klingonisch/</link>
					<comments>https://klingonisch.de/news/die-sendung-mit-der-maus-wird-50-auf-klingonisch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich des 50. Geburtstags hat sich die Maus wieder was besonderes einfallen lassen: Da diese Folge einen Blick in die Zukunft zeigt, wird das Intro passenderweise auf Klingonisch gesprochen. Übersetzt und eingesprochen von eurem Klingonischlehrer höchstpersönlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5154" class="elementor elementor-5154" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">qoSlIj DatIvjaj!</h2>				</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Alles Gute zum Geburtstag!</h4>				</div>
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									<p>Es wird wohl jedem bekannt sein, dass die weitbekannte Kindersendung <em><strong>"Die Sendung mit der Maus"</strong></em> zu Beginn jeder Episode eine Zusammenfassung der Folge zeigt. Dies erfolgt zuerst auf Deutsch, und dann in einer regelmäßig wechselnden Fremdsprache. Das soll weniger dem Zuschauer die Sprache beibringen, sondern eher die Möglichkeit aufzeigen, wie sich eine fremde Sprache anhört, kombiniert mit einem kleinen Rätsel, denn die Sprache wird erst zu Schluss benannt mit dem klassischen Satz <em>"Das war: &#8230;"</em></p><p>Aus den Kommentaren, die man in den sozialen Netzwerken finden kann, wird deutlich, dass einige es noch nicht wirklich begreifen oder fassen können. Da gibt es Kommentare wie <em>"Ist das fake?"</em> oder <em>"War das wirklich im Fernsehen?"</em></p>								</div>
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									<p style="text-align: center;"><em><strong>„Kein Fake. Das war wirklich im Fernsehen!“</strong></em></p>								</div>
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									<p>Deswegen wird es hier mit aller Deutlichkeit betont und bestätigt: in der Folge vom 07.03.2021 der Sendung mit der Maus wurde tatsächlich dieser <strong>Vorspann auf Klingonisch</strong> gesprochen. Nein, dies war keine Parodie, die nur zu Werbezwecken erstellt wurde, sondern es wurde im offiziellen Fernsehen gesendet.</p><p>Und es war auch nicht das erste Mal.</p>								</div>
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									<h2>Eine lange Vorgeschichte</h2><p>Die Geschichte, <strong>wie es dazu kam</strong>, reicht viel weiter zurück, als die Mitarbeiter des WDR es sich wohl denken können. Denn es wurde aus Sicht der Klingonisten und Star-Trek-Fans wirklich an der Zeit, dass Klingonisch endlich mal in der Sendung verwendet wird. Nun war es so, dass ich in den Anfängen meiner Mission als <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Klingonischlehrer</a> und Verbreiter der Sprache schon im Jahre 2002 es wagte, mutig voranzugehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen war, und der Redaktion der <strong>Sendung mit der Maus</strong> vorzuschlagen, den Vorspann auf Klingonisch zu verfassen.</p><p>Damals war die Zeit offenbar noch nicht reif genug, so dass mir eine höfliche Absage erteilt wurde, mit der Erklärung, es gebe noch ausreichend andere Sprachen auf der Welt, die sie noch nicht verwendet hatten. Damit war das Thema erstmals erledigt.</p>								</div>
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									<h3>Der überraschende Anruf</h3><p>Als ich dann im Februar 2017 die <strong>Anfrage des WDR</strong> erhielt, anlässlich einer Weltraum-orientierten Folge den Vorspann auf Klingonisch zu sprechen, war meine erste Reaktion ziemlich klar: <em>Aha! Sind denen jetzt die Sprachen ausgegangen?</em> Selbstverständlich fühlte ich mich zutiefst geehrt, Teil eines solchen legendären Projekts werden zu dürfen und machte mich gleich an die Arbeit.</p>								</div>
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									<p><em><strong>„Selbstverständlich fühlte ich mich zutiefst geehrt, Teil eines solchen legendären Projekts werden zu dürfen und machte mich gleich an die Arbeit.“</strong></em></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Eine spannende Aufgabe</h3>				</div>
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									<p>Da es zum Ausdrücken einiger Konzepte im Klingonischen <a href="https://klingonisch.de/news/was-es-im-klingonischen-nicht-gibt/">nicht immer die passenden Wörter</a> gibt, muss man bei der Übersetzung immer etwas kreativ sein. So ist zum Beispiel Klingonisch sehr Handlungsorientiert; Das heißt, man baut Sätze eher aus Verben als aus Nomen. So würde man den Filmtitel „Das Große Fressen“ eher mit „sie essen viel“ oder ähnlich übersetzen. Trotzdem entschied ich mich an den meisten Stellen für eine reine Aufzählung von Nomen, weil diese sich direkt auf die gezeigten Bilder beziehen, und ich mich auch an die zeitliche Begrenzung der Aufnahmehalten musste.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Geburtstagssendung mit der Maus</h2>				</div>
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									<p>Im Folgenden möchte ich die Sätze nun erklären, und zwar aus Sicht der klingonischen Version. Diese Jubiläumsfolge beginnt ausnahmsweise nicht mit der berühmten Zeile <em>"Lach- und Sachgeschichten".</em> Stattdessen trägt diese Episode den Titel <em>"Die Geburtstagssendung mit der Maus"</em>, zu Klingonisch <span class="klingon">mawS qoS'a' HaSta much</span> gefolgt von dem Wort <span class="klingon">DaHjaj</span> für "Heute". Danach kommt die klassische Aufzählung.</p><p>Aufgrund der <a href="https://klingonisch.de/lernen/sprachaufbau/">unüblichen Satzstellung </a>im Klingonischen kann man nicht immer direkt übersetzen und häufig geht es besser, etwas als Satz auszudrücken als in Form eines frei stehenden Satz-Elementes. So wird die Idee des Wortes "mit" ganz anders ausgedrückt, so dass man dies gar nicht wörtlich übersetzen kann.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Themen des Tages</h4>				</div>
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									<ul><li>Der erste Satz <span class="klingon">DuSaQDaq qoq wIbej</span> ("mit einem Roboter im Klassenzimmer") ist wörtlich übersetzt: "Wir beobachten einen Roboter in der Schule".</li><li><span class="klingon">jul pargh wItu',</span> ("einer künstlichen Sonne") ist wörtlich "wir entdecken eine Sonne".</li><li><span class="klingon">monQIv yughbogh megh wISop</span> ("einem Mittagessen aus Algen") ist wörtlich "Wir essen ein Mittagessen, das aus Algen besteht". An dieser Stelle hatten wir Glück, dass das Wort für Algen (<span class="klingon">monQIv</span>) zufällig erst im Jahr 2020 entdeckt wurde.</li><li><span class="klingon">mavIbHa'. qaSDI' no'bov mamev.</span> ("einer Reise in die Steinzeit"). Zeitreisen werden im Klingonischen etwas seltsam ausgedrückt. Man sagt dafür erst das Verb für "reisen durch die Zeit" <span class="klingon">vIb</span>, was mit der Nachsilbe <span class="klingon">-Ha'</span> zu einer Reise <span style="text-decoration: underline;">zurück</span> in die Zeit wird. <span class="klingon">mavIbHa'</span> <i>wir reisen rückwärts durch die Zeit.</i> Danach nennt man den Zeitpunkt, an dem die Reise endet. <span class="klingon">qaSDI' no'bov mamev.</span> "sobald die Zeit der Vorfahren geschieht, hören wir auf."</li><li><span class="klingon">qoS ghenraq,</span> ("einem Geburtstagskonzert") Dies ist eine sehr direkte Übersetzung, aber ein wenig geschummelt. <span class="klingon">qoS</span> bedeutet schlichtweg "Geburtstag", aber <span class="klingon">ghenraq</span> bedeutet nicht Konzert, sondern Orchester. Inhaltlich passt es aber gut.</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Der Traditionelle Abschluss</h3>				</div>
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									<p>In dem bekannten Schluss-Satz <span class="klingon">'ej – net Sov – nutlhej MauS, 'e'levan, 'en-te' je.</span> wurde, genau wie in der ersten Ausgabe von 2017, mit dem Satzbau etwas gemogelt. Der Ausdruck <span class="klingon">net Sov</span> <em>(natürlich, sowas weiß man)</em> kommt üblicherweise an das Ende des Satzes. Korrekt sollte also es heißen <span class="klingon">nutlhej MauS, 'e'levan, 'en-te' je net Sov.</span> Es war aber meine Absicht, den sprachlichen Rhythmus des Originals beizubehalten. Dort beginnt der Satz eben "Und <em>natürlich</em> mit der Maus, dem Elefanten und der Ente. "</p><p>Ironischerweise hat mich diese Problematik fast vier Jahre lang beschäftigt, und erst nachdem ich diese zweite Version gesendet wurde, fiel mir eine viel einfachere, saubererer Lösung dafür ein, die sehr typisch für Klingonisch ist: Die Nachsilbe <span class="klingon">-ba'</span> wird für Aussagen verwendet, die für jeden offensichtlich sind. Daher sage ich jetzt ganz einfach: <span class="klingon">nutlhejba' Maus, 'e'levan, Ente je.</span></p><p>Diese verwendete ich dann für die Podcast-Ausgabe der Sendung mit der Maus, die in der Woche vom 1. bis 5. März 2021 zu hören war.</p><p>Details auf <a href="https://www.wdrmaus.de/hoeren/podcast60.php5" target="_blank" rel="noopener">https://www.wdrmaus.de/hoeren/podcast60.php5</a></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ente, Ente, Ente....?</h3>				</div>
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									<p>Dem Aufmerksamen Leser wird wohl nicht entgangen sein, dass es eine <strong>klingonische Schreibweise</strong> für Elefant gibt (<span class="klingon">'e'levan</span>), aber keine für Maus und Ente. Dafür gibt es eine gute Erklärung.</p><p>Man kann sich gut vorstellen, dass es auf der klingonischen Welt Tiere gibt, die diesen drei hier ähneln, aber eben nicht die selben sind. Es war tatsächlich meine Überlegung, eines der bekannten Wörter zu verwenden, aber das wäre zu vage gewesen. Hätte ich nun die Maus mit <span class="klingon">Qa'Hom</span> übersetzt, einem vergleichbar kleinem klingonsichen Tier, dann hätte sich vielleicht später herausgstellt, dass dieses überhaupt nicht so lieb und niedlich ist. Auch gibt es ein Wort für eine Art Ente (<span class="klingon">Da'nal</span>), aber dessen Verhalten ist auch sehr unberechenbar und vielleicht nicht passend.</p><p>Beim Elefanten ist es aber anders. Marc Okrands Informant Maltz teilte mir mit, dass er kein klingonisches Tier kenne, das einem Elefanten ähnelt. Daher empfahl er mir, einfach die klingonische aussprache des Wortes zu verwenden: <span class="klingon">'e'levan</span>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Maus-Vorspann auf Klingonisch</h2>				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Erste Version 2017</h2>				</div>
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									<p>Wer gerne ins Detail geht, kann hier auch mehr über die Sätze von 2017 lesen.</p><p><span class="klingon">HaghmeH ghojmeH je lutmey</span> passt sinngemäß zu den original "Lach- und Sachgeschichten", aber hierbei wurde etwas grammatikalisch geschummelt. Es wurde nämlich anstelle der Konjunktion für Verben <span class="klingon">'ej</span> jene für Nomen <span class="klingon">je</span> verwendet. Diese ist zwar eigentlich nicht korrekt, wurde aber in Anologie zu einer Zeile aus einem der berühmtesten klingonischen Kriegslieder <span class="klingon">Qoy qeylIS puqloD</span> so formuliert. <span class="klingon">lutmey</span> sind "Geschichten". Danach folgt das Wort <span class="klingon">DaHjaj</span> für "heute", wörtlich "jetzt-Tag".</p><p><span class="klingon">nom jul He wItlha'qu'</span>. Im Original wird hier von einem Zeitraffer gesprochen, aber wörtlich sagt der Satz "wir jagen sehr schnell die Sonne"</p><p><span class="klingon">'aleqSander tera' velqa' tInqu' </span>ist "Alexanders sehr großes Erd-Modell". Man beachte, dass hier das Adjektiv <span class="klingon">tInqu'</span> <u>nach</u> dem Nomen kommt. Wenn nicht, wäre es ein Sätz: "Das Modell ist sehr groß."</p><p>Der nächste Satz <span class="klingon">pumlaw'bogh tera' pegh</span> bedeutet "Das Geheimnis der scheinbar umfallenden Erde." Das Wort <span class="klingon">tera'</span> ist nicht zu übersehen und bedeutet das was man denkt. Wörtlich: <span class="klingon">pum</span> <em>fallen</em> <span class="klingon">-law' </span><em>scheinbar</em> <span class="klingon">-bogh</span> <em>welche</em>.</p><p>Das Wort für Sonnenuntergang klingt im Klingonischen recht poetisch und bedeutet wörtlich "gefärbte Dämmerung". Es steht hier am Satzanfang: <span class="klingon">tlhom chum Hutlhbogh jajmey'e'</span>. Das letzte Wort sind die "Tage" (wie oben schon in <span class="klingon">DaHjaj </span>zu sehen). So bedeutet dieser Satz "Tage, welchen ein Sonnenuntergang fehlt".</p><p>Und jetzt kann ich endlich nach so vielen langen Jahren des Wartens endlich meine Ansprache beenden mit: <em>Das war: &#8230; Klingonisch!</em></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Maus auf Klingonisch 2017</h2>				</div>
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									<p style="text-align: center;"><strong>Weiterführende Informationen <br />zu diesem Thema gibt es <br /></strong><strong>im Klingonisch-Wiki:</strong></p>								</div>
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		<title>Christopher Plummer verstorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2021 20:01:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 05. Februar 2021 verstarb Christopher Plummer. Seine Rolle General Chang hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der klingonischen Sprache.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5059" class="elementor elementor-5059" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Setzt an zum klingonischen Todesschrei, denn ein großer Krieger ist von uns gegangen!</p><p>Heute erhielten wir die Nachricht, dass der kanadische Schauspieler <strong>Christopher Plummer</strong> am 05. Februar 2021 von uns gegangen ist. Er hat viele Rollen gespielt, aber unter Klingonisten wird er sicher als der glatzköpfige <strong>General Chang</strong> in Erinnerung geblieben sein, der in <em>Star Trek VI: Das Unentdeckte Land</em> seinen unvergesslichen Auftritt hatte.</p>								</div>
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									<p><em><strong>„Lasst uns niedersitzen zu Trauermären </strong><strong>von der Kön'ge Tod!“</strong></em></p>								</div>
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									<p style="text-align: right;">General Chang in Star&nbsp;Trek&nbsp;VI</p>
<p style="text-align: right;"><em>(3. Akt, 3. Szene, König&nbsp;Richard&nbsp;II)</em></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">General Chang</h2>				</div>
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									<p>Obwohl Christopher Plummer nur in einem einzigen Star-Trek-Film mitgemacht hat, war dies eine bedeutsame Rolle, dessen Tragkraft vielleicht nicht jedem wirklich bewusst ist.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonische Dialoge</h3>				</div>
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									<p>Neben dem Vorgänger <em>Star Trek V: Am Rande des Universums</em>, war <em>Star Trek VI</em> der Film mit den meisten klingonischen Dialogen. Der Film wurde jahrelang auf den <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkursen</a> vorgespielt als Musterbeispiel für <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">Aussprache</a> des Klingonischen und Verwendung von sitautionsbezogenen <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/saetze-und-redewendungen/">Sätzen und Redewendungen</a>.</p><p>Dies hörte man schon während der Gerichtsverhandlung, während man die Szene aus der Sicht sieht, wenn man keinen Universalübersetzer aktiviert hat. Was er dort sagte, war nie ganz verständlich gewesen, aber die nachfolgenden Dialoge waren gut verständlich, und eins seiner bekanntesten Zitate wird sicherlich am Tage seines Todes die Runde im Netz machen: <span class="klingon">taH pagh taHbe'</span> – <em>Sein oder Nichtsein.</em></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein Freund von Shakespeare</h3>				</div>
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									<p>Genau diese Liebe für Shakespeare hatte unerahnte Folgen, welche die Entwicklung und Beliebtheit der klingonischen Sprache unschätzbar gefördert haben. Dies haben wir zum Teil auch Christopher Plummer zu verdanken.</p><p>Nicht nur, dass seine Figur General Chang darauf bestand, dass Shakespeare klingonischer Herkunft sei. Nachdem Kanzler Gorkon in der Dinner-Szene auf der Enterprise zu Captain Kirk sagte <em>"Sie werden Shakespeare erst wirklich genießen, wenn Sie ihn im klingonischen Original lesen."</em> waren einige Mitglieder des KLI motiviert, das Werk tatsächlich ins Klingonische "zurück" zu übersetzen. Der klingonische Hamlet wurde 1996 veröffentlicht und erschien 2001 bei Pocket Books, dem Verleger des <em>Klingon Dictionary.</em> 2015 erschien die deutsche Fassung beim Cross Cult Verlag.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sein oder Nichtsein</h3>				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="1075" height="605" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/general-chang-star-trek-6-dinner.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-5086" alt="" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/general-chang-star-trek-6-dinner.jpg 1075w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/general-chang-star-trek-6-dinner-300x169.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/general-chang-star-trek-6-dinner-1024x576.jpg 1024w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/general-chang-star-trek-6-dinner-768x432.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/general-chang-star-trek-6-dinner-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 1075px) 100vw, 1075px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">General Chang zitiert Shakespeare beim Dinner in Star Trek VI © Paramount Pictures</figcaption>
										</figure>
									</div>
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									<p>Christopher Plummers Beitrag bestand aber nicht nur daraus, durch den ganzen Film hinweg mit Shakespeare-Zitaten um sich zu werfen. Während der Dreharbeiten war der Klingonisch-Entwickler <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/geschichte/">Marc Okrand</a> damit beauftragt, fpr die oben genannte Szene das berühmteste Zitat Shakespeares zu übersetzen. Da es kein Verb für "sein" gibt, wählte er das Wort für "leben", <span class="klingon">yIn</span>. Das Ergebnis war also <span class="klingon">yIn pagh yInbe'</span>, <em>Leben oder nicht leben</em>. Bei den Dreharbeiten war Plummer damit aber nicht zufrieden. Er fand, es klingt nicht klingonisch genug. Diese Sprache müsse viel strenger und härter klingen als einfach nur <span class="klingon">yIn pagh yInbe'</span>. So entschloss sich Okrand kurzerhand, eine bekannte Nachsilbe <span class="klingon">-taH</span> <em>("kontinuierlich, dauerhaft")</em> zu zweckentfremden und daraus ein Verb zu machen mit der Bedeutung <em>"weitermachen, fortbestehen"</em>.</p><p>Das Ergebnis sollte inzwischen jedem bekannt sein: <span class="klingon">taH pagh taHbe'</span>. <em>"Sein oder  Nichtsein";</em> grob gesprochen wie [tach pah, tach bä].<em><br /></em></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein letzter Gruß</h3>				</div>
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									<p>So verabschieden wir uns von Christopher Plummer mit dem Gruß, den Commander Kruge in <em>Star Trek III</em> verwendete:</p><p style="text-align: center;"><span class="klingon">batlh Daqawlu'taH!</span><br />Man wird sich ehrenhaft an dich erinnern.</p>								</div>
				</div>
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		</div>
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		<title>Klingonisch in Star Trek Lower Decks</title>
		<link>https://klingonisch.de/news/klingonisch-in-star-trek-lower-decks/</link>
					<comments>https://klingonisch.de/news/klingonisch-in-star-trek-lower-decks/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 09:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[lower decks]]></category>
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					<description><![CDATA[In der neuen Zeichentrickserie Lower Decks passiert viel Klamauk. Das Klingonisch darin ist aber korrekt. Wir erklären, was es hier zu hören und zu sehen gibt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4264" class="elementor elementor-4264" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>ACHTUNG: Dieser Artikel enthält kleinere SPOILER.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Neue Serie – Neue Spaltung</h2>				</div>
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									<p>Am 22. Januar 2020 erschien nun endlich auch bei uns in Deutschland die neue Zeichentrick-Serie <strong>Star Trek Lower Decks</strong>, abzurufen auf Amazon Prime. Anders als bei den vorigen Serien <em>Star Trek Discovery</em> und <em>Star Trek Picard</em> erschien Lower Decks erst nachdem die gesamte Staffel in den USA komplett durchgelaufen war. Das Glück im Unglück bedeutet für uns, dass die komplette Staffel mit 10 Folgen am Stück verfügbar ist.</p><p>Die Resonanz auf die Serie spaltet wieder einmal das Fandom: Die einen finden es genial und eine tolle Idee, das Thema von einer komplett anderen Methode anzugreifen. Andere wiederum können sich einfach nicht mit diesem zum Teil recht infantilen Humor anzufreunden. Auch die Art der Darstellung und hektischen Dialoge sind nicht jedermanns Sache und bringt manche Zuschauer dazu, schon nach wenigen Minuten auszuschalten.</p><p>Abgesehen davon gibt es aber auch viele positive Stimmen, welche die Serie hoch loben, und empfehlen, bis zum Schluss durchzuhalten, da es sich lohnt. Aber darauf wollen wir an dieser Stelle gar nicht eingehen.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonisch in Lower Decks</h2>				</div>
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									<p>Was wäre <em>Star Trek</em> schon ohne Klingonen? Bereits in den ersten Kinofilmen waren sich die Drehbuchautoren offensichtlich einig, dass die Klingonen ein wichtige Rolle in <em>Star Trek</em> spielen und das hat sich in jeder folgenden Serie bestätigt. Das Ergebnis davon ist ja die <a href="https://klingonisch.de/lernen/">klingonische Sprache</a>, die wir seither intensiv lernen und verbreiten.</p><p>Auch in Lower Decks werden die Klingonen bereits in der ersten Folge angesprochen, auch wenn dies nur nebensächlich war, als die Hauptfigur Mariner zu Boimler sagte, er sei ihr <span class="klingon">cha'DIch</span>. Dies heißt wörtlich "der Zweite" ist ein Wort für eine Art Anwalt bzw. Stellvertreter. <em>(siehe dazu den <a href="https://memory-alpha.fandom.com/de/wiki/Cha%27DIch" target="_blank" rel="noopener">Artikel auf Memory Alpha</a>)</em></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Klingonen kommen</h2>				</div>
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									<p>Gleich in der zweiten Folge <em>"Abgesandte" ("Envoys")</em> greifen die Drehbuchautoren direkt ins Volle. Kurzfassung der Story ist, dass Boimler und Mariner einen Klingonen Namens K'orin zur Föderation eskortieren sollen. Der Hintergrund dazu ist absolut irrelevant und wird vom Klamauk der beiden Hauptfiguren übertönt.</p><p>Bei der ersten Vorstellung des Klingonen werden sämtliche Klischees ausgepackt: Klingonen sehen gefährlich aus, sind rauflustig, können sich nicht benehmen und genießen das Koma-Saufen. Lediglich die Idee, das Klingonen auch mal auf ihr Schwert kacken, war mir neu.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonische Wörter</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die klassische Begrüßung</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Während sich Boimler auf seine Mission vorbereitet, übt er mit großem Stolz den "klassischen Gruß" <span class="klingon">nuqneH</span>, was er übrigens auch recht gut ausspricht.</p><p>Bevor sie mit dem Shuttle losfliegen, fordert Mariner den Klingonen zu einem kleinen Schaukampf heraus. Danach lachen beide laut und der Klingone sagt zu Mariner, die Sternenflotte habe sie weich gemacht. Darauf antwortet sie mit <em>"Nicht so weich wie dein <span class="klingon">ngech</span>, K'orin!"</em> Das Wort <span class="klingon">ngech</span>, wörtlich "Tal", wird in der klingonischen Umgangssprache für "Busen" verwendet. Leider war die <a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">Aussprache</a> dieses Wortes nicht korrekt. Richtig wäre [NGETSCH], aber sie sagt so was wie [Ne-GECH]. Hier ist die Aussprache im englischen Original wie in der deutschen Synchronisation gleichermaßen falsch.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das Lied im Shuttle</h3>				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="506" src="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/2021/01/LDS-shuttle-flug.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-4287" alt="Szene aus Star Trek Lower Decks: Mariner trinkt mit dem Klingonen" srcset="https://klingonisch.de/wp-content/uploads/2021/01/LDS-shuttle-flug.jpg 900w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/2021/01/LDS-shuttle-flug-300x169.jpg 300w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/2021/01/LDS-shuttle-flug-768x432.jpg 768w, https://klingonisch.de/wp-content/uploads/2021/01/LDS-shuttle-flug-600x337.jpg 600w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Mariner trinkt mit dem Klingonen. <br>Screenshot © CBS All Access</figcaption>
										</figure>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Nach dem kleinen Kampf besaufen sich die beiden fröhlich und singen dabei ein klingonisches Lied. Es ist keins der bisher bekannten Lieder, die man seit <em>Deep Space Nine</em> auf jeder Convention mehr als satt gehört hat.</p><p>Das Gesungene klingt im ersten Moment so ähnlich wie <span class="klingon">yIH naHchu', jaj DIteq 'ej najHomvam machuch</span>, was überhaupt keinen Sinn ergibt. Wenn man die falsche Aussprache korrigiert bzw. herausfiltert, ergibt es das Folgende:</p><p><span class="klingon">ghIq nachDu'chaj DIteq 'ej nach Homvo' matlhutlh</span><br /><em>"Wir reißen ihnen die Köpfe ab und trinken aus ihren Schädeln."</em></p><p>Dieser Satz ist grammatikalisch absolut korrekt und vollständig. Der Experte könnte feststellen, dass es ein anderes Wort für "Schädel" gibt, und zwar <span class="klingon">DughrI'</span>. Dieses wurde aber erst am <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs Saarbrücken</a> 2019 entdeckt, und <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/geschichte/">Okrand</a> bestätigt dabei, dass auch der Ausdruck <span class="klingon">nach Hom</span> (wörtlich "Kopf-Knochen") in Ordnung sei.</p><p>Hier hatte sich der Berater der Serie <strong>David Mack</strong> die Mühe gemacht, nach einer guten Übersetzung zu suchen. In einem langen Gespräch an der <em>Phantastika</em> 2018 in Berlin, zu der ich als Redner geladen war, hatte ich ihm erklärt, dass man einem <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/online-uebersetzer/">online-Übersetzer</a> nicht trauen dürfe. Dies hatte er sich offenbar zu Herzen genommen und fragte während der Produktionsphase 2019 in der Facebook-Gruppe nach einer Übersetzung für diesen einen Satz. Der Satz wurde dort intensiv besprochen und Mack nahm sich einen der Vorschläge; Das alles selbstverständlich <em>ohne</em> zu erwähnen, für welches Projekt dies dienen sollte.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonische Buchstaben</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch bei der Dekoration der klingonischen Außenstation hat man sehr gut auf die Details geachtet. Sämtliche erkennbaren Schriftzeichen sind korrekt dargestellt. Hierbei handelt es sich um die <a href="https://klingonisch.de/lernen/schreiben/">Original-Schrift des KLI</a>, und nicht um die Variante, die man bei Discovery gesehen hat.</p>								</div>
				</div>
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									Es beginnt bereits bei der Landung auf dem Planeten. Das Tor zur klingonischen Stadt ist eine Anspielung auf das New Yorker "Little Italy" und trägt die klingonischen Buchstaben <span class="piqad">qoznoshom</span> für das Wort <span class="klingon">Qo'noSHom</span>. Wörtlich ist dies <em>"minderes Kronos"</em>, sinngemäß aber eindeutig "Little Kronos".								</div>
				</div>
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									Auf einem <strong>klingonischen Markt</strong> gab es einige Schilder und Beschriftungen die in <a href="https://klingonisch.de/lernen/schreiben/">klingonischen Zeichen</a> geschrieben sind:
<ul>
 	<li><span class="piqad">kag</span> d.h. <span class="klingon">qagh</span>, bedeutet "Gagh".</li>
 	<li>Das Wort <span class="klingon">nuHmey</span> ("Waffen") ist an einem Waffengeschäft zu sehen, geschrieben <span class="piqad">nuhmey</span>.</li>
 	<li>Auf einem kleinen Schild steht <span class="piqad">suy</span>, d.h. <span class="klingon">Suy</span> "Händler"</li>
 	<li>Ein Töpfer-Stand zeigt <span class="piqad">fevwiz</span>, d.h. <span class="klingon">ngevwI'</span> "Verkäufer"</li>
</ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gut gemacht!</h2>				</div>
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									<p>Viele Zuschauer sind im ersten Moment von dieser Serie überwältigt und schockiert. Es ist etwas komplett Neues und nie dagewesenes. Es heißt, wer "Rick &amp; Morty" mag, wird diese Serie lieben. Und genau da liegt das Problem: Ich mag Rick &amp; Morty nicht. Aber&#8230; aus Sicht des <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Klingonischlehrers</a> freue ich mich sehr, dass auf solche Details geachtet wurde. Die ganze Serie ist mit Anspielungen und Details durchsät und man sieht, dass die Macher sich viel Mühe gegeben haben. Das Stichwort Fanservice wird hier groß geschrieben und das merkt man. Ob man die Serie mag ist etwas anderes, aber diese Diskussion gab es bisher bei jeder Serie. Aber nicht jede Serie hat sich so viel Mühe beim Klingonischen gegeben.</p>								</div>
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		<title>Eine Sprache mit Humor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 07:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundinfos]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Entstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Okrand]]></category>
		<category><![CDATA[Okrand]]></category>
		<category><![CDATA[Vokabeln]]></category>
		<category><![CDATA[Wortschatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Marc Okrand den Auftrag bekam, die klingonische Sprache zu entwickeln, hatte er beinahe nichts als Grundlage. Sich ein paar neue Wörter auszudenken ist sicherlich noch einfach, aber eine vollständige Sprache zu entwickeln braucht ausreichend Phantasie – und offensichtlich auch viel Humor!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2582" class="elementor elementor-2582" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die Entstehung der Sprache</h2>				</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Klingonisch ist nicht die einzige Filmsprache</h3>				</div>
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									<p>Für den Film „<em>Avatar – Aufbruch nach Pandora“</em> beauftrage James Cameron einen Sprachwissenschaftler damit, eine Sprache für die drei Meter großen außerirdischen Na'vi zu entwickeln. Diese Sprache enthielt über tausend Wörter. Kaum zu glauben, aber auch die Macher des Zeichentrickfilms <em>„Atlantis“</em> von 2001 entwickelten eine eigene Sprache. Es mag manchen Leser überraschen, dass es Marc Okrand war, der diese Sprache entwickelte. Ja genau, der <a href="https://klingonisch.de/wissenswertes/geschichte/">Erfinder des Klingonischen</a>. Es gab schon Gerüchte, dass die Hauptfigur in dem Zeichentrick im Aussehen Marc Okrand ähneln sollte.  Diese Idee wird sich wohl nur unter seinen Fans verbreiten.</p><p>Wenn man weiter forscht, so wie es Stephen D. Rogers in seinem Buch <em>„A Dictionary of Made up Languages“</em> ("ein Wörterbuch der erfundenen Sprachen") macht, wird man feststellen, dass sehr viele Filme ihre eigenen Sprachen verwenden. Dies diente entweder dazu, der Geschichte eine gewisse Autentizität zu verleihen – so wie die elbische Sprache dies bei der Herr der Ringe Trilogie tut – oder aber auch um absichtlich keine gezielte Sprache zu verwenden, so wie im Film <em>„The Terminal“</em>, in welchem die von Tom Hanks dargestellte Hauptfigur über längere Zeit im Flughafen festsaß und aus einem fiktiven Land Namens Krakosien kam.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gar nicht so einfach.</h3>				</div>
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									<p>Wenn man sich diese Tatsachen so durchliest, fällt erst mal nicht auf, welche Arbeit dahinter stecken kann. Sicherlich ist es für einen Sprachforscher eine Leichtigkeit, eine fremdartig klingende Grammatik zu erstellen, indem er sich irgend einen seltenen süd-indonesischen Dialekt zugrunde legt und ausarbeitet. Aber danach kommt das, was auch beim Lernen einer Sprache die größte Arbeit ist, und zwar die Vokabeln. Immerhin enthält das 1985 veröffentlichte und 1992 ergänzte <a href="https://klingonisch.de/webshop/buecher/das-offizielle-woerterbuch/">klingonische Wörterbuch</a> insgesamt fast 2.000 verschiedene Wörter. Diese ähneln keiner einzigen irdischen Sprache, nicht im Geringsten.</p><p>Natürlich kann man einfach drauf los legen und Wörter erfinden, aber man sollte dies mal selbst versuchen. Spätestens nach zehn zufälligen Silben wird man schnell merken, dass man sich wiederholt und etwas erfindet, was man schon hatte. Kein Wunder also, dass Marc Okrand auch das Wort für <em>Schreibkrampf</em> einfügen musste. Es heißt <span class="klingon">ngav</span>, und enthält schon fast einen leicht hörbaren kleinen Schmerzens-Schrei.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Exotische Grammatik</h2>				</div>
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									<p>Bevor wir an dieser Stelle zu den Vokabeln kommen, soll erst mal die <a href="https://klingonisch.de/lernen/sprachaufbau/">Grammatik</a> erklärt werden. Nicht direkt die Art, wie man sie anwendet, sondern eher die Frage wo sie herkommt. Da diese Sprache ja bekanntlich für eine außerirdische Rasse konzipiert werden sollte, bemühte sich Marc Okrand darum, die seltensten und eigenartigsten Eigenschaften einer Sprache zu finden, die es gibt.</p><p>Das Auffälligste voran war der Satzbau. Die meisten Sprachen weltweit benutzen die Reihenfolge Subjekt-Prädikat-Objekt , also "ich sehe den Hund". Die türkische Sprache ist schon etwas ungewöhnlicher, dort kommt das Verb ans Ende: "Ich den Hund sehe". Bei einer mathematischen Auflistung aller Kombinationen stellt sich heraus, dass es sechs Möglichkeiten gibt, die Satzteile anzuordnen. Die klingonische Sprache benutzt jene Satzstellung, die auf der ganzen Erde so selten ist, dass sogar in Wikipedia außer Klingonisch nur eine einzige andere als Beispiel genannt wird: Objekt-Verb-Subjekt. Dies macht das Klingonisch lernen so schwer, weil man im Kopf quasi "rückwarts" denken und sprechen muss. Man gewöhnt sich aber recht schnell daran: <em>Klingonisch spreche ich.</em> <span class="klingon">tlhIngan Hol vIjatlh jIH.</span></p><p>Eine weitere Eigenart des Klingonischen ist, dass es eine agglutinierende Sprache ist, was auf das Anhängen von Silben beinhaltet. Während deutsche Sätze viele Wörter enthalten, haben klingonische Wörter viele Silben. Diese Methode ist zum Beispiel auch im Türkischen üblich, z.B. heißt dort <em>ein Haus</em> <b>ev</b>, die Mehrzahl dazu ist <b>evler</b>, <em>meine</em> <em>Häuser</em> <b>evlerim</b>, <em>in</em> <em>meinen</em> <em>Häusern</em> <b>evlerimde.</b> Im Klingonischen geht das genauso: <em>Schiff =</em> <span class="klingon">Duj</span>, Mehrzahl: <span class="klingon">Dujmey</span>, <em>meine</em> <em>Schiffe</em> <span class="klingon">DujmeywIj</span>, <em>in</em> <em>meinen</em> <em>Schiffen</em> <span class="klingon">DujmeywIjDaq.</span> Dies ist für manche Anfänger vielleicht etwas abschreckend, aber beim Lernen kann man sich diese Silben auch als einzelne Wörter merken, was das Ganze wieder etwas entschärft. Im Klingonischen werden die Silben danach unterschieden, ob sie an Verben oder an Nomen angehängt werden. Weiterhin werden sie danach in verschiedene Gruppen unterteilt. So gibt es fünf Gruppen für die Nomen-Suffixe und neun Gruppen für die Verb-Suffixe. Von jeder Gruppe darf immer nur eine Silbe verwendet werden, da sie sich sonst widersprechen würden. Ein gutes Beispiel dafür ist Typ 1 der Nomen, welches die Größe oder Wichtung des Nomens beschreibt. Hier gibt es <span class="klingon">-'a'</span> für wichtige Sachen und<span class="klingon"> -Hom</span> für kleinere oder minderwertige Sachen, ohne diese jedoch abzuwerten. In der deutschen Übersetzung wird dafür entweder die Silbe <em>-chen</em> verwendet, z.B. <em>Hündchen</em> oder in den meisten Fällen ein ganz anderes Wort, z.B. <span class="klingon">loDHom</span> <em>Junge</em>, wörtlich <em>"weniger als ein Mann"</em>.</p><p>Die Jahreshauptversammlung des US-amerikanischen Klingonisch-Instituts KLI wird <span class="klingon">qep'a'</span> genannt, nach dem Wort <span class="klingon">qep </span><em>Treffen </em>und der Vergrößerungssilbe <span class="klingon">-'a'</span>, die auf die Wichtigkeit hinweist. Jedes andere Treffen, an dem Klingonisch gelehrt oder gesprochen wird, nennt sich offiziell <span class="klingon">qepHom</span> [<a href="https://klingonisch.de/lernen/aussprache/">gesprochen</a>: KÄPP-CHOM], was soviel wie <em>kleines Treffen </em>bedeutet. Dies kann schon lange nicht mehr wörtlich genommen werden. Das <span class="klingon">qep'a'</span> in den USA hat seit Jahren gerade mal 20 bis 25 Teilnehmer. Der <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs in Saarbrücken</a> hingegen, das <span class="klingon">qepHom,</span> hat mit regelmäßig 60 bis 70 Teilnehmern aus aller Welt das Haupttreffen in Punkto Größe um mehr als das Doppelte übertroffen. Marc Okrand hat auch schon seit längerem zugestimmt, dass man hier gerne die Grammatik etwas brechen kann, und ausnahmsweise von einem <span class="klingon">qepHom'a'</span> sprechen dürfe, da es sich um ein <em>"wirklich großes kleines Treffen"</em> handelt.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Versteckter Humor</h2>				</div>
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									<p>Wie schafft man es, inzwischen über 4.000 Wörter zu erfinden, von denen die meisten auch noch aus nur drei Buchstaben bestehen? Das geht wirklich nicht einfach, und Marc Okrand hat damit seinen einzigartigen Sinn für Humor bewiesen, der uns mit neuen Wörtern auch heute noch immer wieder überrascht. Es gibt viele Wörter, die einen Wortwitz enthalten, auf Englisch kurz "pun" genannt. Bei manchen ist es fast offensichtlich, aber bei vielen erkennt man es nur, wenn es erklärt wird, da sie manchmal echt weit hergeholt sind. Diese Wortspielereien sind sehr unterhaltsam, interessant und lustig. Manche Schüler versuchen dies jedoch zu ignorieren, da man die Zweideutigkeit des Wortes eventuell niemals mehr los wird.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein paar Beispiele</h2>				</div>
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									<p>Als Marc Okrand sich Anfangs der Achtziger mit den Klingonen erstmals auseinandersetzte, merkte er gleich dass sie sich auf engen Raumschiffen aufhalten, deren Innenleben ein wenig an ein U-Boot erinnert. Zu der Zeit lief der Kinofilm <em>"Das Boot"</em>, welcher ihm zu einem Wort half. Im Wörterbuch liest es sich jetzt <span class="klingon">DaS </span>&#8211; <em>boot</em>. Englisch für <em>Stiefel,</em> das Klingonische spricht sich aus wie DASCH.</p><p>Manch andere sind leichter zu erkennen: Das Wort für <em>Feuer </em>ist <span class="klingon">qul</span>, und Feuer ist eben nicht "cool", sondern warm. Die Abkürzung von "Head Of Department" führte zu dem Wort <span class="klingon">HoD</span> [sprich CHOOD], was <em>Captain </em>bedeutet. Das Wort für <em>"ein Paar"</em> ist benannt nach den bekannten siamesischen Zwillingen Chang und Eng Bunker und heißt <span class="klingon">chang'eng</span>. Okrand arbeitete damals offenbar nicht so gerne mit PCs und benannte ein <em>Ziel, das man abschießt,</em> als <span class="klingon">DoS</span>. Diesen zufälligen Zusammenhang hat er jedoch später eindeutig bestritten. Die Finger an der Hand erhielten ihren Namen nach den Finger-Lakes in Nordamerika und das Wort <em>Hand </em><span class="klingon">ghop </span>ist rückwärts geschrieben <em>Handschuh: </em><span class="klingon">pogh</span>. Nach einem berühmten Maler, der sich das Ohr abschnitt, ist das Wort <em>Ohr</em> benannt: <span class="klingon">qogh</span>. Erst am <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/vergangene-treffen/qephom2011/">zehnten Jubiläums-qepHom</a> letztes Jahr lernten wir das Wort für <em>Architekt</em> kennen. Es heißt <span class="klingon">renwI'</span> und basiert auf gleich zwei Architekten: Christopher Wren, der Saint Paul's Cathedral in London baute, und James Renwick, der die St. Patrick's Cathedral in New York baute. Es gibt aber auch Wörter, die so weit hergeholt sind, dass man es nie erkennt. Das Wort <span class="klingon">pe'vIl </span>[PÄ-WILL] heißt <em>kräftig</em>, und stammt von zwei Bekannten Okrands, Pat und Phil. Es gibt keinen Zusammenhang, er wollte diese Namen einfach verwenden, genauso wie er seine Nichten Megan und Erin in <span class="klingon">megh'an </span>und <span class="klingon">'er'In</span> verewigte, beide ein Wort für das Ende eines Stabes. Deren Mutter hieß Kari, was zu <span class="klingon">qarI' </span>führte, das <em>Ende eines Tunnels</em>. Übrigens, Okrands Nachbarin hieß Jill, daher das Wort <span class="klingon">jIl </span>für <em>Nachbar</em>. Wirklich weit hergeholt ist ein recht neues Wort, <span class="klingon">QemjIq</span> <em>Loch im Boden</em> [KRÄM-DSCHIK]. Wenn man dies rückwärts liest, erhält man die Wörter <span class="klingon">qIj </span>[KIDSCH] <em>schwarz </em>und <span class="klingon">meQ</span> [MÄKCH] <em>brennen</em>, oder auf Englisch: <em>Blackburn</em>. Dies ist eine Stadt in Nord-England, in der es mal soviele Schlaglöcher in den Straßen gab, dass John Lennon darüber ein Lied schrieb.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Schlusswort</h2>				</div>
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									<p>Über diese Wortspiele könnte man ein abendfüllendes Programm erstellen, und dafür ist der <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/">Klingonischkurs Saarbrücken</a> am besten geeignet. Oder man hält Ausschau auf einer der nächsten Conventions, ob euer <a href="https://klingonisch.de/klingonischkurs-qephom/referent/">Klingonischlehrer</a> vielleicht dort was dazu erzählt. Er wünscht dem Leser weiterhin noch viel Erfolg und Spaß beim Lernen der klingonischen Sprache.</p>								</div>
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									<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals 2012 im Corona-Magazin, dem umfassendsten Phantastik-Magazin seit 1997, welches seit 2021  unter dem Namen <strong>Phantastika </strong>vertrieben wird. <br /></em></p>								</div>
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